Protokoll der Landratssitzung vom 14. Oktober 2010

Nr. 2136

Pia Fankhauser (SP) beantragt die Diskussion.


://: Der Diskussion wird stillschweigend stattgegeben.


Pia Fankhauser (SP) dankt dem Regierungsrat für die Antwort. Man habe vereinbart, dass auch der Gesundheitsdirektor sich nochmals dazu äussern dürfe.


Die Antwort ist nicht sehr befriedigend, allerdings ist seither fast ein Jahr vergangen und vielleicht gibt es heute noch detailliertere Auskünfte. Wie viele Projektleitungen gibt es mittlerweile? Konnte das Projekt wie erhofft vorangetrieben werden? Konnten die Vorteile aus der Massnahme der Regionalisierung der Altersfragen, insbesondere bezüglich der Pflegefinanzierung, verzeichnet werden? Pia Fankhauser erinnert sich im Zusammenhang mit der Pflegefinanzierungsvorlage nicht an grosse Fortschritte im Zusammenhang mit regionaler Alterspolitik, vielleicht habe sie diese aber auch einfach nicht bemerkt. Die Interpellantin dankt für die Beantwortung.


Regierungsrat Peter Zwick (CVP) dankt für die Gelegenheit zur Stellungnahme. Das Projekt 64plus wurde Mitte 2008 entworfen und in der Folge mit den Altersverbänden besprochen, namentlich mit Pro Senectute, den Grauen Panzern - der Gesundheitsdirektor korrigiert sich: den Grauen Pantern [Allgemeine Heiterkeit ] - sowie die Alterskonferenz. Als Modell diente das Waldenburgertal mit einem Zentrum, in dem Pro Senectute und die Spitex ansässig sind. Der Anstoss muss dabei von den Gemeinden aus kommen. Aus diesem Grund wurde das Projekt nochmals zurückgenommen. Die Ziele sind nun so formuliert, dass die Alterpolitik in der Gemeinde und in der Region entsteht. 64plus unterstützt den Aufbau solch regionaler Zentren. Das Projekt wird weitergeführt mit dem Schwerpunkt Beratung der Gemeinden vor Ort. Für die Koordination zwischen Kanton und Gemeinden hat man auch eine Stellenausweitung vorgenommen. Des Weiteren wird anfangs nächstes Jahr eine kantonale Homepage aufgeschaltet werden. Nun befindet man sich auf dem richtigen Weg und alle Akteure stehen dahinter.


://: Somit ist die Interpellation erledigt.


Für das Protokoll:
Miriam Schaub, Landeskanzlei



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