Protokoll der Landratssitzung vom 14. Oktober 2010

Nr. 2125

Da offenbar die elektronische Abstimmungsanlage heute nicht richtig funktioniert und das Abstimmungsverhalten der einzelnen Landrätinnen und Landräte an den Monitoren nicht angezeigt wird, beantragt Josua Studer (parteilos), offen und durch Handerheben abzustimmen.


Beatrice Herwig (CVP) hat ausserdem den Eindruck, die Abstimmungsanlage zeige nicht alle abgegebenen Stimmen an.


Eva Chappuis (SP) wäre einverstanden damit, wie in den ersten Abstimmungen, welche heute stattfanden, weiterzufahren, sofern die Abstimmungslisten im Nachhinein vorliegen werden. Ansonsten plädiert sie auf offene Abstimmungen per Hand.


[Es zeigt sich, dass keine Abstimmungslisten vorliegen.]


Daniele Ceccarelli (FDP) kann sich vorstellen, weiter elektronisch abzustimmen, falls gesichert wäre, dass sämtliche abgegebenen Stimmen gezählt werden. Ansonsten wäre es vielleicht besser, per Hand abzustimmen.


Ruedi Brassel (SP) ist der Ansicht, der Landrat müsse hieb- und stichfeste sowie beschwerdefähige Entscheide treffen. Ein Auszählen der Stimmen, wie dies früher stattfand, sei daher notwendig.


Klaus Kirchmayr (Grüne) schlägt vor, die Abstimmungsanlage neu aufzustarten und in der Zwischenzeit per Hand abzustimmen.


Felix Keller (CVP) unterstützt Klaus Kirchmayrs Antrag, denn eine offene Abstimmung sei wichtig.


Beatrice Fuchs (SP) legt fest, dass die Anlage heruntergefahren werde und in der Zwischenzeit die StimmenzählerInnen die Stimmen falls nötig auszählen werden.


Kommissionspräsidentin Agathe Schuler (CVP) erklärt, die Petitionskommission beantrage einstimmig, den Bewerberinnen und Bewerbern das Kantonsbürgerrecht zu erteilen.


://: Der Landrat beschliesst mit grossem Mehr, den Bewerberinnen und Bewerbern das Kantonsbürgerrecht zu erteilen und die Gebühren gemäss den regierungsrätlichen Vorschlägen festzusetzen.


Für das Protokoll:
Andrea Maurer, Landeskanzlei



Back to Top