Protokoll der Landratssitzung vom 12. Januar 2012

Nr. 260

Kommissionspräsident Marc Joset (SP) fasst die wichtigsten Aspekte des Berichts zusammen.


Elisabeth Augstburger (EVP) erklärt, die CVP sei für Abschreibung des Postulats, während die EVP diesen Antrag ablehne. Es ist richtig, dass im Kanton schon viele Angebote für Familien bestehen. Aber auf Bundesebene ist, wie unter Traktandum 11 gehört, die Familieninitiative lanciert, und auch Ergänzungsleistungen für Familien sind ein Thema im Kanton. Das Anliegen des Vorstosses ist, die Familienarbeit bei der Lohneinstufung besser zu wertschätzen, weil sie komplex, anstrengend und belastend ist. Es soll also nicht nur die Fremdbetreuung thematisiert werden, wie dies an den letzten Sitzungen des Landrats der Fall gewesen ist: Auch die Eigenbetreuung darf nicht vergessen werden, denn ein Viertel aller Eltern handhaben das so und haben sich bewusst dafür entschieden. Die EVP hat darum auf Bundesebene verschiedene Vorstösse, u.a. für einen Vaterschaftsurlaub, lanciert.


Regierungsrat Isaac Reber (Grüne) meint, die Haltung des Regierungsrats sei in der Vorlage dargelegt und der Präsident der FiK habe die wichtigsten Argumente für die Abschreibung bereits zusammengefasst. Entsprechend möge das Postulat abgeschrieben werden.


://: Der Landrat schreibt das Postulat 2009/063 mit 59:5 Stimmen bei 3 Enthaltungen ab. [ Namenliste ]


Für das Protokoll:
Michael Engesser, Landeskanzlei



Back to Top