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Protokoll der Landratssitzung vom 10. April 2014

Nr. 1906

Landratspräsidentin Marianne Hollinger (FDP) informiert, dass der Regierungsrat die Motion als Postulat entgegennehme. Es liegt eine schriftliche Begründung vor.


> Begründung des Regierungsrats


Marc Bürgi (BDP) bedankt sich für die zweifache Bearbeitung der Motion durch den Regierungsrat. Es ist in der Vergangenheit zu diesem Thema einiges gegangen, andere Fraktionen haben ähnliche Vorstösse eingereicht. Die BDP/glp-Fraktion ist nach wie vor der Meinung, dass bei der Bildung eine hohe Qualität wichtig ist, vor allem in der Schweiz, der es ansonsten an Ressourcen mangelt. Die BDP ist auch der Meinung (womit sie sich von anderen Fraktionen im Landrat unterscheidet), dass gute Bildung etwas kosten darf. Eine Senkung oder gar Abschaffung der Studiengebühren kommt für die Fraktion nicht in Frage. Einerseits würde dies zu einer Akademisierung der Gesellschaft führen und einem beliebig langen Verweilen in den Hörsälen Vorschub leisten. Studiengebühren spiegeln die Qualität und den Anspruch wider, den die Universität oder die Fachhochschule an die Studierenden hat. Der Votant ist überzeugt, dass die moderate Erhöhung der Semestergebühren auf mindestens nationalen Durchschnitt gerechtfertigt wäre und die Glaubwürdigkeit der Institutionen international aufrecht erhalten oder gar fördern würde.


Man konnte lesen, dass die Studiengebühren für die Fachhochschule bereits auf 850.-/Semester (Schweizer Durchschnitt) erhöht wurden. BDP/glp sind froh, dass die Regierung die Wichtigkeit des dualen Bildungssystems erkennt und fördert. Die Förderung einer Ausbildung von berufsbegleitender Weiterbildung ist um einiges nachhaltiger, als ohne Berufsausbildung einen Mindestlohn von 4000 Franken zu erhalten. Damit sei der Regierung für die Bearbeitung gedankt. Der Votant ist einverstanden mit der Abschreibung.


://: Der Vorstoss 2012/321 wird stillschweigend als Postulat überwiesen und abgeschrieben.


Für das Protokoll:
Markus Kocher, Landeskanzlei



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