Protokoll der Landratssitzung vom 22. Mai 2008

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2007-259 vom 18. Oktober 2007
Interpellation von Christine Gorrengourt, CVP/EVP: Beratung bei Sanierung der Heizungs- und Warmwassererzeugungsanlage mit erneuerbaren Energien
- Schriftliche Antwort des Regierungsrates vom 11. Dezember 2007
- Beschluss des Landrats am 22. Mai 2008: < erledigt >

Nr. 573

Christine Gorrengourt (CVP) möchte eine kurze Erklärung abgeben: In den Beratungsstellen wird eine sehr gute Arbeit geleistet, davon liess sie sich überzeugen. Jedoch sind die Beratungsstellen überlastet und haben zu wenig Ressourcen, woraus lange Wartezeiten resultieren und Renovationen, wie Wärmedämmungen, verschoben oder gar nicht erst in Angriff genommen werden. Laut neuestem Strategiebericht für die Energiepolitik prüft der Kanton den Ausbau der Energieberatungen. Ein Schlussbericht oder eine Vorlage an den Landrat soll bis Oktober 2008 erfolgen. Bis heute ist aber mit der ausführenden, öffentlichen Baselbieter Energieberatungsstelle der EBM kein Kontakt aufgenommen worden. Die momentane finanzielle Unterstützung der regionalen Energieberatungsstellen durch den Kanton ist sehr bescheiden: Höchstens 65'000 Franken, die nur projektbezogen ausgeschüttet werden. Auch nicht alle Gemeinden, sondern nur 67, zahlen etwas an diese Beratung. Somit bleibt die Beratungsstelle für den Kanton eine Alibiübung und ein grünes "Deckmäntelchen" für die Energieerzeuger. Der Kanton bleibt damit meilenweit von der 2000-Watt Gesellschaft entfernt. Christine Gorrencourt hofft auf eine Vorlage an den Landrat, sodass sich in Zukunft etwas ändern kann und die Gebäude saniert werden.


://: Damit ist die Interpellation 2007/259 beantwortet.


Für das Protokoll:
Pascal Andres, Landeskanzlei



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