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2007-249


Im Rahmen verschiedenster Planungsarbeiten für die Südumfahrung Basel, den kantonalen Richtplan, das Agglomerationsprogramm oder für die Tram-Infrastrukturerweiterungen im Leimental wurden Planungsvarianten für Linienanpassungen, für neue Direktverbindungen und für kleinere Angebotsverbesserungen evaluiert und bewertet. Was zurzeit aber fehlt ist eine Gesamtplanung für den öffentlichen Personennahverkehr für den unteren Kantonsteil bis 2030. Damit die nächsten politischen Entscheide fundiert gefällt werden können, ist in einer umfassenden Planungstudie die öffentliche Nahverkehrsplanung bis 2030 darzustellen. In dieser Planungsstudie sind substanzielle Ausbau-Varianten mit Kostenschätzungen und Nutzen detailliert darzulegen. Alle Varianten sind als Massnahmenbündel mit kurzfristigen, mittelfristigen und langfristigen Angebotsoptimierungen und Finanzierungsplanung darzulegen, damit politische Richtungsentscheide möglich werden. Im Sinne eines politischen Hinweises, sind untenstehende Varianten angedacht. Die definitiven Massnahmenbündel sind durch die Fachleute zu bestimmen.

Variante 1: Bau und Einführung der S-Bahn Euro-Airport - Basel SBB - Laufen, Doppelspurinseln im Laufental, kombiniert mit Tramverbindung Reinach-Dornach durch das Gebiet Kägen und einer unterirdischen Tramverbindung zwischen Bottmingen und Basel SBB.


Variante 2: Bau und Einführung einer S-Bahn Laufen - Basel SBB - Allschwil Neubad-Binningen-Bottmingen - Oberwil - Therwil - Ettingen und umgekehrt. Die Linienführung entwickelt sich aus der Elsässerbahn und folgt in nahezu vollständig unterirdischer Linienführung den Agglomerationszentren im Leimental. Die S-Bahn endet und wendet in Ettingen. Die Variante kann in optimale Bauabschnitte entsprechend der Nachfrageentwicklung unterteilt werden.


Variante 3: S-Bahn/S-Bahn-Ring Basel SBB - Allschwil Neubad - Binningen - Bottmingen - Oberwil - Therwil - Reinach - Münchenstein - Dreispitz - Basel SBB. Auch diese Variante kann in optimale Bauabschnitte entsprechend der Nachfrageentwicklung unterteilt werden. Die Linienführung entwickelt sich wie bei Var. 2 aus der Elsässerbahn und folgt in unterirdischer Linienführung bis zur bestehenden Birstallinie in Münchenstein. Sie erschliesst die Agglomerationszentren im Leimen- und Birstal.



Antrag


Der Regierungsrat wird beauftragt, eine umfassende Planungsstudie mit Zeithorizont 2030 für den öffentlichen Personennahverkehr im unteren Kantonsteil, insbesondere im Leimen- und Birstal zu veranlassen und dem Landrat einen Bericht im Sinne von § 34 Bst. d des Landratsgesetzes vorzulegen.



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