2007-238


Demnächst soll der LR über den Projektierungskredit von 27 Millionen für das neue Bruderholzspital entscheiden. Der Bettenbedarf des zukünftigen Spitals ist jedoch sehr ungewiss, denn wir wissen nicht einmal, welche Kliniken dort untergebracht werden: Geriatrie ja oder nein, Rheumatologie ja oder nein?

Wegen dieser Ungewissheit legt die Regierung drei Planungsvarianten vor, deren Bettenzahl zwischen 380 und 620 schwankt! Entsprechend stark variieren auch der Raumbedarf und die dazugehörende Infrastruktur.


Die Variante B (sogenannte Basisvariante), von der Regierung als die wahrscheinlichste bezeichnet, beinhaltet die Rheumatologie, aber nicht die Geriatrie. Die Verlegung unserer Akutgeriatrie ins Bethesdaspital wurde jedoch von der Landrätlichen Volkswirtschafts- und Gesundheitskommission mit grossem Mehr abgelehnt. Die Variante B ist deshalb kaum noch mehrheitsfähig. Wenig wahrscheinlich ist auch die Bereitschaft von Basel, seine Akutgeriatrische Universitätsklinik aus dem Unispital heraus zu brechen und aufs Bruderholz zu verlegen zu Gunsten eines "Gemeinsamen Akutgeriatriezentrums".


Der Meinungsumschwung bei der Geriatrie zeigt, wie falsch es ist, für die Projektierung einen Kredit zu verlangen, bevor eine bestimmte Variante beschlossen ist.


Für eine seriöse Planung ist es unerlässlich, dass die Regierung vor der Abstimmung über den Projektierungskredit folgende Fragen definitiv beantwortet, welche für das Angebot und die Grösse des Spitals entscheidend sind:


Ich bitte um schriftliche Antwort.



Back to Top