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2007-61


In der Strategie Nachhaltigkeit des Bundesrates steht die 2000-Watt-Gesellschaft als Zielvorstellung für eine zukünftige Energiepolitik der Schweiz. In der Energiepolitik fällt der gesamte Regelungsbedarf im Gebäudebereich unter die Verantwortung der Kantone und darum müssen die Kantone das 2000-Watt-kompatible Bauen auch umsetzen und durchsetzen.

Ein kantonaler Vereinsbeitritt bei der 2000-Watt-Gesellschaft „novatlantis" genügt nicht, um die ambitiösen Ziele der 2000-Watt-Gesellschaft zu erreichen. Der Schweizerische Ingenieur- und Architektenverein SIA hat in der Dokumentation „SIA Effizienzpfad Energie" aufgezeigt, mit welchen Massnahmen und Zielwerten die 2000-Watt-Gesellschaft in der Gebäudetechnik erreicht werden kann. Der 2000-Watt-fähige Neubau und die 2000-Watt-fähige Bauerneuerung sind technisch möglich. Verschiedene Massnahmen müssen dazu Schritt für Schritt umgesetzt werden.


In den nächsten Jahrzehnten geht es energiepolitisch darum, Zielwerte und Massnahmen festzulegen, welche es allen Akteuren ermöglichen, Bauten zu erstellen, die den Anforderungen der 2000-Watt-Gesellschaft entsprechen. Die mit dieser Motion beantragte Verfassungsbestimmung lässt viel Spielraum für die Ausgestaltung der Massnahmen - aber die Zielsetzung im Gebäudebereich sollten wir uns und unseren Nachkommen vorgeben.


Der Regierungsrat wird beauftragt, eine Landrats-Vorlage zur Änderung der Kantonsverfassung mit folgendem Inhalt vorzulegen:


Änderung der Kantonsverfassung Art. 115 Energieversorgung


Abs. 1 - 3 unverändert


Abs. 4 neu


4 Der Kanton legt die energiepolitischen Massnahmen so fest, dass im Jahre 2050 das Ziel der 2000-Watt-Gesellschaft im Gebäudebereich erreicht ist.



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