2006-254


Die bessere Vereinbarkeit von Beruf und Familie ist ein allgemein anerkanntes Ziel, und der Mittagstisch ist dazu ein wichtiger Baustein. Primarschulkinder, welche bisher über Mittag betreut wurden, sollen nach dem Übertritt in die Sekundarschule nicht plötzlich sich selbst überlassen sein. Dies kann bei dem oft schwierigen Schulwechsel und in der Pubertät ein Risiko sein.

Laut Bildungsgesetz bietet der Kanton als Schulträger der Sekundarschule bei Bedarf über Mittag eine Verpflegungsmöglichkeit an; "das Nähere regelt die Verordnung". Alle Vollzugsverordnungen (VO) zum Bildungsgesetz müssen bis Ende Juni 2007 in Kraft sein. Sekundarschulstandorte wie die Gemeinden Aesch und Oberwil warten seit langem auf die VO zum Mittagstisch. Sowohl für die berufliche Planung der Eltern wie auch für die organisierenden Gemeinden ist die Zeit bis zum Beginn des nächsten Schuljahres im August 2007 sehr knapp geworden.


Das FEB-Gesetz, welches zur Zeit erarbeitet wird, darf kein Grund sein, um die VO zum Mittagstisch auf Jahre hinaus zu verzögern. Falls nötig, kann die VO zum Mittagstisch später dem FEB-Gesetz angepasst werden.


Wir bitten den Regierungsrat folgende Fragen schriftlich zu beantworten:

Mit bestem Dank



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