2006-227


Beim Thema Oeffentliche Sicherheit stellt die Zielgruppe der Jugendlichen - sowohl als Täter wie als Opfer - eine wichtige und komplexe Gruppe dar. Delikte und Gewalt von Jugendlichen finden oft in der Schule oder auf dem Schulweg statt. Andererseits ist die Schule neben der Familie wohl der beste Ort, über den Jugenddelinquenz angegangen werden kann. Präventionsansätze basieren auf drei Grundelementen:

Jüngste Erfahrungen (2005) aus dem Kanton Waadt zeigen, dass sich eine schulspezifische, flächendeckend durchgeführte Täter/Opferanalyse via Internetbefragung bewährt. Sie verbindet eine hohe Aussagekraft mit vergleichsweise sehr niedrigen Kosten. Als Resultat liegt ein Delikts- und Gewaltspiegel aller Schulen vor, der zielgerichtetes Handeln erlaubt.


Die Ergebnisse werden in differenzierter Form aufzeigen, ob und in welchen Bereichen Handlungsbedarf für zusätzliche Präventionsanstrengungen besteht. Ich bin überzeugt, dass auf diese Weise die bisherigen sehr sinnvollen und auch erfolgreichen Aktivitäten im Bereich der Gewaltprävention wesentlich unterstützt werden können. Eine Vielzahl sorgfältig ausgewählter und aufeinander abgestimmter Präventionsprojekte führt zu nachhaltigen Ergebnissen: weniger Straftäter und weniger Opfer von Straftaten und damit grössere Sicherheit im öffentlichen und im privaten Raum.


Ich bitte den Regierungsrat



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