2006-295


"Umweltbildung ist längst nicht mehr nur eine von Umweltschutzkreisen empfohlene Arznei zur Rettung des Planeten Erde, sondern Teil einer zeitgemässen Bildung für junge Menschen, damit sie in der Lage sind, trotz knapper werdenden Ressourcen und wachsenden Bedürfnissen gemeinsam mit mehr als 6 Milliarden Mitmenschen ihre Zukunft zu gestalten. Umweltbildung ist kein Luxus, sondern eine Notwendigkeit. Umweltbildung gedeutet, sich mit existenziellen Themen unserer Gesellschaft auseinander zu setzen. Sie ist ein tragender Pfeiler bei der Verwirklichung einer nachhaltigen Entwicklung." Dies schreiben Hans Ambühl, Generalsekretär der Schweizerischen Konferenz der kantonalen Erziehungsdirektoren EDK und Philippe Roch, damaliger Direktor des Bundesamtes für Umwelt, Wald und Landschaft BUWAL im Geleitwort zum Bericht "Zukunft Umwelt Bildung Schweiz", welcher von der EDK 2002 veröffentlicht wurde (Studien und Berichte 15A) und eine erste gesamtschweizerische Strategie zur Umweltbildung und den Weg zu deren Umsetzung enthält. Im Weiteren wird festgehalten: "Mit dem gemeinsamen Geleitwort geben EDK und BUWAL ihrer Überzeugung Ausdruck, dass dieser Weg von Bund und Kantonen, von Bildung und Politik zusammen beschritten werden muss. Damit stehen sie zur gemeinsamen Verantwortung für die Umweltbildung."

Mit der "UNO- Weltdekade zur Bildung für eine Nachhaltige Bildung von 2005 - 2014" bekommt Umweltbildung zusätzliche Aktualität, da sie als wichtiger Zugang und Beitrag zur Bildung für eine Nachhaltige Entwicklung gilt. Für den Kanton Baselland stellen sich somit folgende Fragen:





Back to Top