2006-269


Wie der Presse entnommen werden konnte, hat das Instituto Superiore di Sanita unter der Leitung von Professor Roberto Verna (Ordinarius der Fakultät Medizin und Chirurgie der Universität la Sapienza in Rom) festgestellt, dass auf vielen Kunstrasenfelder in Italien der Grenzwert von einigen krebserregenden Substanzen massiv überschritten wird. Bei diesen Substanzen handelt es ich um Polycyclische aromatische Kohlenwasserstoffe, Polycarbonate und Schwermetalle (Zink). In einem Kunstrasenfeld das homologiert ist, also die Erfordernisse für Wettkampfsport erfüllt (z.B. in Binningen oder den Sportanlagen St. Jakob) werden 120 Tonnen Gummigranulat verwendet damit dieser ähnliche Qualitäten wie ein gewöhnlicher Rasenplatz aufweist. Dieses Gummigranulat wird in der Regel aus alten Auto- und Lastwagenpneu gewonnen. Alte Pneus sind Sondermüll und dürfen nicht in herkömmlichen Deponien entsorgt werden.

Ich bitte den Regierungsrat zu prüfen und zu berichten:


ob auf die bereits verlegten, sich im Bau befindenden oder geplanten Rasenfelder in unserem Kanton bedenkenlos, also ohne gesundheitliches Risiko, Sport betrieben werden kann?



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