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2006-17


In Basel-Stadt wurde das Projekt REOPEZ (Reorganisation Einsatzzentralen) lanciert mit dem Ziel einer gemeinsamen Alarmzentrale. Auch in Baselland existieren bisher verschiedene Anlaufstellen für Notrufe. Ein grosser Nachteil in unserem Kanton ist, dass Notrufe auch von fachlich ungeschulten Personen entgegengenommen werden: Medizinische Notrufe werden zum Beispiel nicht 24 Stunden von medizinisch geschultem Personal beantwortet. Ungeschultes Personal kann weder die Situation richtig einschätzen noch die Hilfesuchenden über Sofortmassnahmen instruieren. Dies kann zu vermeidbaren Zeitverzögerungen, Komplikationen und sogar Todesfällen führen.

Auch das Fehlen einer engeren Zusammenarbeit in unserer Region hat schon zu tragischen Folgen geführt. Die Vorteile einer besseren Zusammenarbeit in unserer kleinräumigen Region sind offensichtlich. Es geht um Effizienz, Qualität und Kosten der Einsatzzentralen sowie der Ereignisdienste.


Schon bisher sind kantonsübergreifende Einsätze von Sanität und Feuerwehr die Regel. Besonders bei grösseren Ereignissen, wo die Hilfe von Rettungskräften aus mehreren Kantonen zwingend ist, wäre die Koordination durch eine kantonsübergreifende, regional orientierte Zentrale sinnvoll.


Hinzu kommt das Natelproblem: Immer mehr Notrufe erreichen die Zentralen per Handy. Die Relaisstationen richten sich weder nach Kantonsgrenzen noch nach Einsatzgebieten. Notrufe landen deshalb häufig bei der "falschen" Zentrale, zum Beispiel in Basel-Stadt anstatt in Baselland. Auch dieses Problem würde durch engere interkantonale Zusammenarbeit gelöst.


Dieser Vorstoss erfolgt zeitgleich mit einem ähnlich lautenden Anzug von SVP-Grossrat Lorenz Nägelin im Basler Grossen Rat.


Wir bitten den Regierungsrat zu prüfen und zu berichten:


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