Vorlage an den Landrat

9. Finanzplan 2006 - 2009


Der vorliegende Finanzplan 2006 - 2009 basiert auf dem Stand des Budgets 2006 und auf der Annahme einer positiven wirtschaftlichen Entwicklung der Region. Dem Finanzplan, der rollend der jährlichen Entwicklung angepasst wird, ist ein ab 2006 leicht höheres reales Wachstum der regionalen Wirtschaft pro Jahr zugrunde gelegt. Bei der Teuerung wird mittelfristig mit einem Anstieg auf 1.5% jährlich gerechnet.


Tabelle 15: Prognose der wirtschaftlichen Eckdaten für die Finanzplanperiode.

Der Finanzplan gibt einen Überblick über die unbeeinflusste Entwicklung von Aufwand und Ertrag der Laufenden Rechnung sowie des geplanten Investitionsniveaus der kommenden vier Jahre. Das Budget 2006 ist das erste Jahr der Finanzplanperiode.


Im Finanzplan ist die finanzielle Entwicklung des Kantons auf dem Stand des heutigen Wissens möglichst realitätsnah abgebildet. Sowohl auf der Aufwand- als auch auf der Ertragsseite ist der Finanzplan jedoch mit zahlreichen Unsicherheiten verbunden. Dies gilt umso mehr, je weiter der Prognosezeitpunkt vom Zeitpunkt der Finanzplanerarbeitung entfernt liegt.


Im Finanzplan 2006-2009 wird von einem konstanten Volumen der Nettoinvestitionen von 110 Mio. Franken ausgegangen.


Der Finanzplan wird von folgenden wichtigen Prognosen und Entwicklungen determiniert:

Tabelle 16: Finanzplan 2006-2009.

Der Finanzplan prognostiziert trotz den Entlastungen aus der Generellen Aufgabenüberprüfung für 2007 ein Defizit von 65 Mio. Franken. Es wird mit grossen Anstrengungen verbunden sein, ein Budget 2007 zu erarbeiten, das den Trend sinkender Defizite fortsetzt. Im Jahre 2008 verdüstern sich nach derzeitigem Kenntnisstand die finanziellen Perspektiven weiter. Die Einführung einer kantonalen Defizitbremse wird die Zielsetzung, den Finanzhaushalt ins Gleichgewicht zu bringen, nachhaltig unterstützen.


Ohne Berücksichtigung der ausgeschütteten Goldreserven ist für die Rechnung 2005 zum heutigen Zeitpunkt ein Defizit von ca. 35 Mio. Franken zu erwarten. Dies ist ein leicht besseres Ergebnis als budgetiert (-37.6 Mio. Franken). Unter Einbezug der ausgeschütteten Goldreserven, der Wertberichtigung der Bestände an Investitionsbeiträgen sowie der Bildung von Rückstellungen für die Abschreibung der Autobahnwerkhöfe wird ein positiver Abschluss mit einem Ertragsüberschuss im Bereich von 110 Mio. Franken erwartet.



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