2005-14

Die zweite Pisastudie hats gezeigt: Noch immer haben Kinder aus sozial schlechter gestellten Familien in der Schule nicht dieselben Chancen wie Kinder aus besser gestellten Milieus. Sind die benachteiligten Kinder zudem fremdsprachig, ist ihr schlechtes Abschneiden in der Schule programmiert.

Während im Bereich Mathematik die Schweizer Jugendlichen gut abschnitten und signifikant über dem dem OECD-Durchschnitt lagen, gelingt es dem Schweizer Bildungswesen nur ungenügend, Kinder aus sozial benachteiligten und/oder bildungsfernen und/oder fremdsprachigen Kreisen der Bevölkerung im Bereich der Lese- und Sprachkompetenz zu fördern. Möglichkeiten, um die Chancengleichheit von Kindern aus sozial benachteiligten und/oder fremdsprachigen Familien zu verbessern, sind:
- niedrigschwellige Angebote um die Deutschkenntnisse der Kinder schon vor dem Eintritt in eine Bildungsinstitution zu fördern
- frühere Einschulung
- Schaffung einer Basisstufe (Eingangsstufe)


Der Regierungsrat wird deshalb gebeten, folgende Fragen zu beantworten:


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