2004-142

 Obwohl der Baselbieter Tafeljura im Bundesinventar der Landschaften und Naturdenkmäler von nationaler Bedeutung (BLN)aufgeführt ist, stellt er mit seinen weitläufigen Hochflächen, den tief eingeschnittenen Tälern und den noch weitgehend kompakten Ortsbildern eine eher wenig beachtete kulturlandschaftliche Besonderheit dar. Mit dem Projekt " Erlebnisraum Tafeljura " strebt der Trägerverein eine nachhaltige Entwicklung dieses wertvollen Gebietes an. Eine Reihe von Teilprojekten im wirtschaftlichen, ökologischen und sozialen Bereich soll der Banalisierung der Landschaft entgegenwirken und der Bevölkerung sowie Besuchern die Besonderheiten dieses Gebietes aufzeigen und eine nachhaltige Entwicklung einleiten.

An zwei gut besuchten Workshops am 16. September 2002 und am 27. Januar 2003 wurde das Projekt der lokalen Bevölkerung sowie Amts- und Verbandsvertretungen vorgestellt. Gemeinsam wurden fast 50 Teilprojektideen entwickelt. Beispielsweise wurde der Aufbau einer lokalen Produktpalette mit regionaler Vermarktung oder ein Erlebnispfad von der Sommerau auf den Wisenberg vorgeschlagen. Auch die Förderung von Hecken und Trockenmauern als Parzellengrenzen oder die Umwandlung des Eitals zwischen Zeglingen und Tecknau in Wässermatten mit Weihern und Überflutungsflächen zur ökologischen Aufwertung und als Hochwasserschutz wurden angeregt und diskutiert.


Pro Natura Baselland hat die Federführung des Projekts " Erlebnisraum Tafeljura " einer lokalen Trägerschaft aus Vereinen, Gemeinden und Privaten übergeben. Das Projekt wurde bisher vom Fonds Landschaft Schweiz ( FLS ) sowie Pro Natura finanziert. Neben Tourismus Baselland haben auch das Inventar historischer Verkehrswege der Schweiz ( IVS ) sowie weitere Institutionen grosses Interesse  an diesem Projekt signalisiert. Der FLS hat für die Zukunft eine namhafte finanzielle Unterstützung in Aussicht gestellt, falls sich auch andere Geldgeber für dieses Projekt finden lassen.


Projekte in Ausführung: ( werden durch Fonds Landschaft Schweiz FLS mitfinanziert )

In diesem Zusammenhang bitte ich den Regierungsrat, folgende Fragen schriftlich zu beantworten:

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