2004-112

In der letzten Zeit haben sich die negativen Schlagzeilen rund um den Liestaler Bahnhof in einer Art kumuliert, dass rasches, unkompliziertes Handeln dringend notwendig ist.

Der letzte bewaffnete Überfall auf einen Laden beim Bahnhof vom vergangenen Freitagabend lässt aufhorchen. Hier wurde gezielt und geplant mit äusserster Brutalität und unter Inkaufnahme von Verletzten ein Verbrechen verübt. Dies zu einer Zeit, wo noch viele Kunden im Geschäft anwesend waren und somit auch die psychologische Bewältigung eines solchen Gewaltaktes noch längere Zeit auf diesen Personen lasten wird.


Dieser Vorfall schreckte die Bevölkerung auf und es stellt sich die Frage, ob abends und in der Nacht die Sicherheit auf dem Bahnhof noch gewährleistet sei. Die Baselbieter Polizei leistet gute Arbeit - wir sind aber der Meinung, dass bei einer Häufung derartiger Delikte kurzfristig eine andere Priorisierung der zur Verfügung stehenden Einsatzkräfte angegangen werden muss und ein entsprechendes Konzept auszuarbeiten ist.


Zudem erwartet die Bevölkerung eine lückenlose Information der Geschehnisse unter Berücksichtigung der laufenden Ermittlungen und insbesondere einen entsprechenden Zeugenaufruf, wie er ansonsten auch jeweils umgehend erfolgt.


Fragen an den Regierungsrat

Für die Beantwortung der Fragen danken wir dem Regierungsrat im Voraus.



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