2003-198

Der Sommer 2003 reiht sich in eine Serie überdurchschnittlich warmer Sommer ein. Die extrem hohen Temperaturen während einer sehr langen Zeit haben zu einer schlechten Luftqualität in den vergangenen Monaten beigetragen. Besonders belastend waren die hohen Ozonwerte. Es ist bekannt, dass «hohe Ozonspitzen zu gesundheitlichen Auswirkungen führen» (Zitat Luftreinhalteplan beider Basel, April 2003), insbesondere dann, wenn empfindlichere Menschen ohnehin unter der grossen Hitze leiden. Auch die Landwirtschaft erleidet durch hohe Ozonwerte «Ertragseinbussen zwischen 5 und 15%» (ebenda).


Die SP-Fraktion anerkennt, dass eine wirkungsvolle Luftreinhaltepolitik langfristig ausgerichtet sein muss und nicht von Tagesereignissen gesteuert werden darf. Trotzdem stellt sich die Frage nach Konsequenzen aus diesem heissen Sommer und der Befürchtung, dass sich solche Extremsituationen in der Zukunft wahrscheinlich wiederholen werden. Dies um so mehr, als vor Kurzem die Vernehmlassung zum neuen Luftreinhalteplan abgeschlossen wurde und jetzt der Massnahmenplan bereinigt werden muss.


Wir bitten deshalb den Regierungsrat um Beantwortung der folgenden Fragen:



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