2003-139

Dem Geschäftsbericht der BLT ist zu entnehmen, dass sowohl die Zahl der beförderten Fahrgäste als auch die Wagenkilometer im letzten Jahr weiter zugenommen haben. Dies zeigt, wie beliebt und gefragt die Leistungen der BLT sind. Dennoch - oder gerade deswegen - muss der längerfristigen Attraktivität des ÖV besondere Beachtung geschenkt werden.

Wer heute mit den Tramwagen der BLT auf den Linien 10 und 11 fährt, sitzt in Fahrzeugen aus den 70er- (und 80er-) Jahren mit Technologie aus den 60er Jahren. Das äussert sich nicht nur darin, dass pro Wagen maximal ein Niederflur-Einstieg vorhanden ist. Auch das unangenehme Raumklima - meist zu heiss, zu kalt, zu feucht oder sonstwie miefig - ist oft eine Zumutung.


Während bei der BVB seit einiger Zeit modernste Niederflur-Wagen angeschafft und eingesetzt werden, verkehren bei der BLT immer noch die alten Strassenbahnen. Lediglich auf der Linie 14, welche die BVB bis zur Kantonsgrenze für die BLT betreibt, soll in Zukunft ebenfalls modernes Rollmaterial eingesetzt werden. Auf der meist frequentierten Linie 11 mit gegen 20 Millionen Passagieren pro Jahr, ist meines Wissens noch kein Generationenwechsel bei den Fahrzeugen vorgesehen.


Beunruhigend wird die Situation längerfristig. Gemäss Geschäftsbericht verfügt die BLT über rund 100 Gelenk- und Anhängerwagen. Der Ersatz dieser Flotte wird sich wahrscheinlich aus Kostengründe über Jahre bis Jahrzehnte erstrecken.


Ich bitte deshalb den Regierungsrat um Beantwortung der folgenden Fragen:


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