2003-50

Unbehandelte Abgase von Dieselmotoren enthalten feine Partikel, die beim Einatmen tief in unsere Lungen eindringen können. Besonders bedenklich sind dabei die Dieselrussteilchen. Dieselruss ist in den Ballungsgebieten für 60 - 70% des durch Luftschadstoffe bedingten Krebsrisiko verantwortlich.

Angesichts des beträchtlichen Gesundheitsrisikos gilt gemäss Buwal die möglichst rasche Reduktion der Feinstoffemissionen (PM 10) als wichtigstes Ziel der schweizerischen Luftreinhaltepolitik.


Auf technischer Seite ist das Problem der Dieselruss-Abgase inzwischen weitgehend gelöst: So stehen mittlerweile für alle motorischen Anwendungen wirkungsvolle Partikelfilter zur Verfügung, welche die mikroskopischen Russpartikel zu mehr als 99% zurückhalten. Während je nach Einsatzbereich eine Ausrüstung der Dieselmotoren mit Partikelfiltern zwingend ist, beruht diese Massnahme beim öffentlichen Verkehr vielerorts noch auf Freiwilligkeit.


Zwar verursachen Busse und Reisecars nur den kleineren Teil der Feinstaubemissionen im gesamten Verkehrsbereich. Busse verkehren jedoch vor allem in Stadtzentren und Agglomerationen; also dort, wo besonders viele Menschen betroffen sind.


Die Basler Verkehrsbetriebe haben praktisch alle ihre Dieselmotoren mit dem sog. Partikelfilter-System (PFS) ausgerüstet. Dies gilt leider nicht für die Busse der Baselland Transport AG (BLT), der Autobus AG Liestal (AAGL) und für die Postauto Nordwestschweiz.


Ich bitte deshalb den Regierungsrat um die Beantwortung folgender Fragen:


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