2003-28

I. Ausgangslage


In Liestal ist das zusammenhängende System von Kantonsstrassen seit längerer Zeit zerstört. Die Kasernenstrasse - einst Hauptstrasse Nr. 2/12- endet abrupt vor dem Törli, ebenso die Seltisbergerstrasse. Übergeordneter Verkehr wälzt sich über kommunale Strassen, wie z.B. Rosenstrasse oder Poststrasse. Die Folge davon ist, dass sich weder der Kanton noch die Stadt Liestal verantwortlich fühlt für die Verkehrsmisere, weil jeder das Problem auf dem Strassenstück des andern ortet. Liestal leidet nicht nur unter dem Durchgangsverkehr; Probleme verursacht der grosse Ziel- und Quellverkehr insbesondere aus dem Raum Staatsverwaltung / Kantonsspital.


Über das Bahnhofgebiet Liestal wurde ein Gestaltungswettbewerb durchgeführt. Die Verkehrsführung ist bei allen Projekten mangelhaft. Das Siegerprojekt sieht eine direkte Verkehrsbeziehung Bahnhof - Kantonalbankkreuzung - Gasstrasse - H2 vor. Anstelle der Planung dieses H2-Anschlusses Gasstrasse hat der Landrat aber einer Vorlage zugestimmt, die ein Gesamtkonzept der Verkehrsprobleme auf dem übergeordneten und dem lokalen Strassennetz in Liestal fordert. Die Planung Bahnhof kann ohne Kenntnis der zukünftigen Verkehrsführung nicht sinnvoll weitergeführt werden.


Gemäss den Legislaturzielen 1999/2003 will die Regierung Einfluss nehmen beim Bund bezüglich einer Tieflage der Bahn in Liestal. Diese Tieflage würde für das übergeordnete Strassennetz ganz neue Möglichkeiten eröffnen. Eine Koordination der Bahnprojekte mit dem Strassenkonzept ist von grosser Bedeutung, weil der Bahnhof als Drehscheibe des öffentlichen Verkehrs auf eine optimale Zu- und Wegfahrt der Busse angewiesen ist.




II. Fragen an den Regierungsrat


Wir bitten die Regierung um Beantwortung folgender Fragen:



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