2003-23

I. Ausgangslage


In der Basellandschaftlichen Zeitung vom 8. Januar 2003 war unter dem Titel "Die ganze Aktion bringt nichts" zu lesen, dass viele Schweizer Hanfladenbetreiber entnervt das Handtuch werfen. Wenn in der Beantwortung der Interpellation von Peter Tobler "Beeinträchtigt der Cannabis-Genuss die Lernfähigkeit" zu lesen ist, dass regelmässiger Cannabiskonsum die Lernfähigkeit, Konzentrationsfähigkeit, Motivationsfähigkeit und die Gedächtnisleistung beeinträchtigt, dass in der Phase des Wachstums und Umbruchs, der Pubertät und Adoleszenz der regelmässige Konsum von Cannabis speziell risikoreich ist und sich heute feststellen lässt, das zunehmend auch schon elf- und zwölfjährige Kinder und Jugendliche mit dem Kiffen beginnen - dann ist es für uns schwer verständlich, dass ein Hanfladenbesitzer, der wörtlich bemerkt: "Wir alle wissen, dass wir etwas Verbotenes tun", sich in dieser Weise als Opfer präsentieren darf.




II. Fragen an den Regierungsrat


Dass es in Basel-Stadt mehr Hanfläden als Bäckereien geben soll lässt aufhorchen. Wir bitten deshalb den Regierungsrat um die Beantwortung folgender Fragen:



Back to Top