2002-254

Im vergangenen Sommer haben sich östlich unseres Landes verheerende Hochwasserereignisse zugetragen. Ein Muster davon hat sich auch in der Schweiz ereignet, für die Betroffenen schlimm, für das Umfeld beeindruckend, für die Volkswirtschaft verkraftbar. In der Nachbarländern haben die Hochwasser zahlreiche Todesopfer und Verletzte gefordert und materielle Schäden in Milliardenhöhe verursacht. Hier sind die~ Gemeinwesen jeder Stufe mehr als nur gefordert, bei der Bewältigung des Leids zu helfen, den normalen Alltag wieder zu organisieren und den Wiederaufbau einzuleiten.


Die Natur lässt sich vom Menschen nicht domestizieren - und das ist auch gut so. Besonders beunruhigend aber ist es für die Bevölkerung, dass sich in den letzten Jahrzehnten extreme Naturereignisse in quantitativer und qualitativer Hinsicht zunehmend verhalten. Was wir dagegen allerdings unternehmen können, ist unsere zivilisatorischen Bedingungen so gestalten, dass sie die Gewalt von Naturereignissen nicht noch überhöhen (Stichwort Treibhauseffekt) und sich diese nicht zusätzlich gravierend auszuwirken vermögen. Letzteres lässt sich durch eine kluge Planung in Bezug auf den Schutz vor Hochwasser, Erdrutschen und anderen existentiellen Naturgefahren erreichen.


Der Regierungsrat wird gestützt auf § 38 Landratsgesetz eingeladen, die folgenden grundsätzlichen Fragen schriftlich zu beantworten: Beurteilung Gefährdungspotential



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