2002-191

Strategisches Ziel für unseren Kanton muss sein, eine qualitativ hochstehende medizinische Versorgung für unsere Wohnbevölkerung zu gewährleisten unter Wahrung unseres gesamtschweizerisch günstigen Prämienniveaus.


Ein erster Schritt hierfür ist getan, das Projekt der Regionalen Spitalplanung wurde in Angriff genommen. Jedoch ist der Realisierungshorizont für ein solch grossangelegtes Projekt aus heutiger Sicht noch in weiter Ferne. Es ist daher eine absolute Notwendigkeit, zu überlegen, wie in der Zwischenzeit Kosteneinsparungen bei unseren eigenen Kantonsspitälern erreicht werden können. Vor allem im Bereiche der Verwaltung, der Infrastruktur und der EDV könnten noch weitere Verbesserungen entstehen und Synergien genutzt werden.


Es ist zudem bekannt, dass einige Disziplinen, es sei hier die Orthopädie als Beispiel zitiert, durch informelle verbundartige Zusammenarbeit zwischen den kantonseigenen Spitälern, Kostensenkungen erreicht haben. Solche Beispiele sollten Schule machen und institutionalisert werden. Das Synergiepotential unserer eigenen Kantonsspitäler sollte ganz ausgeschöpft werden.


Wir beauftragen den Regierungsrat unter dem Aspekt Kosteneinsparung die Synergiepotentiale In unseren kantonseigenen Spitälern zu eruieren und Massnahmen zu ergreifen, dass diese voll genutzt werden können.



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