2002-315

Im Strassenverkehr der Schweiz soll der Grenzwert für den Alkoholkonsum auf 0.5 ‰ herabgesetzt werden mit dem Ziel, die Zahl und Schwere der Verkehrsunfälle zu reduzieren.


Alkoholisiertes Fahren ist kein Kavaliersdelikt, entsprechend werden diese Vergehen von der Justiz und bei Unfallschäden auch durch massive Leistungskürzungen der Versicherungen geahndet.


Doch wie steht es in Fällen von Drogenmissbrauch, so beispielsweise beim Konsum von Cannabis, der zunehmend unter Jugendlichen anstelle des Alkoholkonsums als beliebteste Partydroge getreten ist (Suchtexperten in Deutschland registrieren zur Zeit einen massiven Anstieg).


Der Konsum von Cannabis-Produkten wird zwar von einigen Suchtexperten für weniger gefährlich gehalten als die sogenannt legalen Drogen Alkohol und Nikotin, sie beeinträchtigen aber trotz allem das Denk- und Reaktionsvermögen ziemlich stark.


Analog dem übermässigen Alkoholkonsum können also der Canna-biskonsum und weitere Suchtdrogen das Fahrverhalten im Strassenverkehr negativ beeinflussen.


Ich bitte daher den Regierungsrat um die Beantwortung folgender Fragen:


1. Wieweit werden heute bei Unfällen im Strassenverkehr zur Alkoholkontrolle auch entsprechende Kontrollen betreffend den Drogenkonsum durchgeführt?


2. Wenn ja, in welchem Verhältnis stehen im Strassenverkehr die Alkoholvergehen gegenüber dem Drogenmissbrauch?


3. Mit welchen Strafen werden allfällige Drogenkonsumten bei Unfällen im Strassenverkehr belangt?



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