2002-148

Die Gesundheitskosten und damit auch die Krankenkassenprämien steigen unaufhaltsam an und zwar nicht in 2- oder 3-Prozentschritten, nein, inflationär in 10-Prozent-riesenschritten. Noch ist kein Ende abzusehen. Wirksame Rezepte, um der Entwicklung Einhalt zu gebieten, sind rar gesät. Ratlosigkeit macht sich breit.

Am 1. Juni wurden Landrat und Grossrat in Muttenz über den Stand der Spitalplanung informiert. Hochspezialisierte Medizin forscht, bringt neue Erkenntnisse und öffnet das Tor zu weiteren Heilmethoden, die, wenn sie eine gewisse Reife erlangt haben, zur Standardanwendung werden, so die Aussage von Professor D. Scheidegger. Was gestern unmöglich war, ist heute Routine geworden. So geht es weiter in die Zukunft.


Beim Gedanken an die Kosten für die Realisierung, der Umsetzung all der Pläne für die zukünftige, regionale Gesundheitsversorgung, wird einem schwindlig. Wer soll das bezahlen, wer hat soviel Geld....


Die Planung ist auf die Krankheiten fokusiert. Welchen Stellenwert hat eigentlich das Vorbeugen und das Verhindern einer Krankheit? Könnte nicht durch vermehrte Prävention noch sehr viel gespart werden?


Ich bitte den Regierungsrat um schriftliche Beantwortung nachfolgender Fragen:


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