Vorlage an den Landrat


2. Rechtliche Grundlagen

2.1. Leistungsauftrag KSB


Im Leistungsauftrag vom 21. Dezember 2001 formuliert der Kanton Basel- Landschaft, vertreten durch die Volkswirtschafts- und Sanitätsdirektion den Auftrag an das Kantonsspital Bruderholz wie folgt:


Der Kanton Basel-Landschaft betreibt in einem Einzugsgebiet von gesamthaft ca. 260'000 Einwohnern (BL) die drei Akutspitäler


Das Kantonsspital Bruderholz ist nach dieser Aufteilung zuständig für die erweiterte Grundversorgung einer Wohnbevölkerung von ca. 142'000 Personen.


Alle Patientinnen und Patienten mit Wohnsitz im Kanton Basel-Landschaft und in den Vertragsgebieten haben Zugang zur medizinischen Versorgung am Kantonsspital Bruderholz, unabhängig von der Versicherungsklasse.


Im Rettungswesen gilt die Verordnung über die Organisation des Kranken-, Rettungs- und Leichentransportes vom 8. Dezember 2000.


Das Kantonsspital Bruderholz bietet stationäre sowie ambulante diagnostische und therapeutische medizinische Leistungen an.


Das Kantonsspital Bruderholz steht ununterbrochen zur Betreuung von Notfällen offen (24h/7 Tage).


Ergänzend sei erwähnt, dass am Standort Bruderholz folgende Einrichtungen des Gesundheitswesen betrieben werden:




2.2. Statistische Angaben


Für die Vorlage relevant sind folgende Herkunftsstatistiken der Patientinnen und Patienten (ohne UKBB) im Jahre 2001 im KSB :


Für die medizinisch-pflegerisch-therapeutische Versorgung der Patientinnen- und Patienten aller auf dem Bruderholz vertretenen Institutionen sind eine Vielzahl von Mitarbeitenden zuständig:

Zu ergänzen ist, dass insbesondere viele Mitarbeitende des UKBB sowohl am Standort Basel als auch auf dem Bruderholz aktiv sind. In der aufgeführten Zahl von 355 sind diese Mitarbeitenden bereits berücksichtigt.


Zu Patientenzahlen und Personalbestand kommen Besucherinnen und Besucher aller stationären Patientinnen und Patienten des KSB und des UKBB sowie Gäste und Geschäftspartner hinzu. Zudem sind die Anfahrten der verschiedenen Zulieferanten zu erwähnen, welche die Ver- und Entsorgung der auf dem Bruderholz aktiven Institutionen sicherstellen. Diese Daten sind nicht statistisch erfasst.




2.3. Kantonale Vorgaben Parkplatzbestimmung


Die Bestimmung der Anzahl der gesetzlich geforderten Abstellplätze für Motorfahrzeuge und Velos/Mofas richtet sich nach der Wegleitung des Kantons BL vom Mai 2001. Diese Vorgaben unterscheiden, je nach Nutzungsart, verschiedene Berechnungsgrundlagen. Gestützt auf die Wegleitung und das Datenblatt vom Mai 2001 wurden die Berechnungen des SOLL-Angebotes an Parkplätzen auf dem Bruderholz vorgenommen.


* keine Reduktionen bei Wohnungen


Die Berechnung weist einen Bedarf von 679 Parkplätzen bei gleichmässiger Beanspruchung aus. Ausgehend von den bestehenden 499 Parkplätze ergibt sich somit ein rechnerischer Mehrbedarf von 180 Plätzen. Das Kurzzeitparking vor der Notfallstation und die Plätze der Ringstrasse bieten dem KSB weitere 49 Parkplätze. Auf den Quartierstrassen Gemeindeholzweg und Kirschtalgraben stehen dem benachbarten Wohnquartier öffentliche Parkplätze zur Verfügung. Diese Plätze können nicht dem Parkplatzangebot des KSB zugerechnet werden, denn sie werden als Besucherparkplätze für die Wohnbauten im Quartier benötigt.


Bilanz


In der Übersicht ergibt sich folgende Bilanz:

Nicht berücksichtigt ist der Spitzenbedarf an Parkplätzen am Nachmittag. Gleichzeitig mit dem maximalem Besucheraufkommen findet ein Schichtwechsel des Personals mit 2-stündiger Überlappung statt. Angenommen der Schichtwechsel betrifft 600 Personen ( 1 / 3 ), erhöht sich auch der Parkplatzgrundbedarf um 1/3 auf 800 Plätze. Mit dem Reduktionsfaktor R1 = 0.6 erhöht sich das Parkplatz-Defizit um 120 auf 251 Plätze.



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Fussnote:


1 . Total 2002 (gemäss Kap. 2.1) minus 200 in den Ambulatorien