2001-239

Die Bundesverwaltung und die eidgenössischen Anstalten konzentrieren sich immer mehr auf die Achse Lausanne-Zürich. Diese Tendenz wurde soeben bekräftigt, indem der Sitz der Bundesverwaltungsgerichts an Fribourg vergeben wurde und derjenige des Bundesstrafgerichts an Aarau. Die Ostschweiz fühlt sich übergangen und protestiert mit viel Getöse. Die Nordwestschweiz fühlt sich offenbar nicht übergangen, jedenfalls schweigt sie. Nach den Mechanismen eidgenössischer Politik wird das dazu führen, dass nächstes Mal die Ostschweiz zum Zuge kommen wird. Es entsteht der Eindruck, dass die Nordwestschweiz gar kein Interesse daran hat, Gerichte oder andere Anstalten des Bundes zu beherbergen und von den davon ausgehenden Impulsen zu profitieren.

Ich bitte den Regierungsrat um die Beantwortung folgender Fragen:


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