2001-213

Neue technologische Entwicklungen haben einen zunehmenden Einfluss auf den Standortwettbewerb der Länder und Regionen. Auch die Schweiz und das Baselbiet sind davon betroffen. Für den Baselbieter Regierungsrat wie den Landrat muss es daher auch eines der wirtschaftspolitischen Ziele sein, die Standortgunst unseres Kantons zu erhalten und zu fördern. So durch Bildungspolitische Massnahmen, Infrastrukturinvestitionen, die Steuerpolitik, die wirkungsorientierte Verwaltungsführung usw..


Zu diesen geplanten Massnahmen braucht es für die Wirtschaftsförderung im Bereiche neuer Technologien aber weitere wichtige Impulse und Netzwerke, wie dies zum Beispiel am "Gründerzentrum" in Reinach, dem Innovationszentrum "Bio-Concept" in Allschwil oder durch die "Erfindungs-Verwertungs AG" in Bubendorf bereits heute der Fall ist.


Hier finden innovative Neuunternehmerinnen und Neuunternehmer entscheidende Start-Up-Unterstützung durch kantonale und kommunale Körperschaften sowie eine aktive Begleitung und Beratung aus Kreisen der Wissenschaft und der Wirtschaft (wie zum Beispiel der Basler Chemie, der Firma Endress in Reinach oder der Firma Bachem in Bubendorf usw.).


Viele der dort engagierten Personen und Persönlichkeiten aus erfolgreichen Unternehmen ermöglichen dank ihrem ausgezeichneten Know-how, den wirtschaftlichen Beziehungsnetzen und Erfahrungen zudem einen überdurchschnittlichen Erfolg dieser Neufirmen, was indirekt auch wieder zu neuen innovativen Arbeitsplätzen führt.


Kanton, Gemeinden und die Wirtschaft profitieren also gemeinsam von der Verantwortung, der Zusammenarbeit und der Förderung neuer Technologien innovativer Unternehmen.


Ich bitte daher den Regierungsrat,
in Zusammenarbeit mit den Gemeinden, staatlichen Bildungsinstitutionen, der Privatwirtschaft und kompetenten Persönlichkeiten aus Politik, Finanz- und Wirtschaft, in den "Wirtschafts"-Regionen des Laufentals, Sissachs, Gelterkindens und Liestals, analoge Start-Up-Zentren aktiv zu fördern.



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