2001-206

Gegen den Widerstand vieler Laufentaler Einwohnerinnen und Einwohner, will der Kanton in Laufen ein Durchgangszentrum für Asylsuchende schaffen. Dies stösst insofern auf grossen Widerstand, als die politischen Behörden in Laufen immer wieder ihre Verantwortung und Zusammenarbeit in der kantonalen Asylpolitik bekräftigten, den geplanten Standort in Laufen vor allem aber für Familien mit Kindern, Frauen, ältere oder kranke und verletzte Asylsuchende in der Nähe des Spitals Laufen als sinnvoll erachteten.


Als kantonalen Standort und Durchgangszentrum empfindet man aber den Standort Laufen aus verschiedenen Gründen ungeeignet.


Ich bitte daher den Regierungsrat um die Beantwortung folgender Fragen:
1.) Aus welchen Gründen ist der Standort Laufen als kantonales Durchgangszentrum vorgesehen?
2.) Wie steht der Regierungsrat zu seiner früheren Aussage, dass das Durchgangszentrum Laufen nicht auf Dauer betrieben und lediglich für die Unterbringung von Familien mit Kindern, Frauen, älteren und kranken Menschen vorgesehen sei?
3.) In welchem Rahmen gedenkt der Regierungsrat auf die Bedenken bzw. das Sicherheitsbedürfnis der Einwohnerinnen und Einwohner von Laufen zu reagieren, nachdem in Schweizerhalle ein Anstieg der Kriminalität zu beobachten war?
4.) In welchem Rahmen gedenkt der Regierungsrat auf die Bedenken der Anwohnerinnen und Anwohner zu reagieren, die aufgrund der sehr heterogenen Zusammensetzung der AsyIsuchenden, mit zum Teil erheblichen Lärmbelästigungen (vor allem in den Sommermonaten) rechnen?
5.) Wieweit wäre und ist der Kanton auch bereit, bei einer Wertverminderung der umstehenden Mietobjekte, entsprechende Kompensation zu leisten?



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