2001-293 (1)


1. Die Vorlage im Überblick

Der Landrat hat im September 2001 den Regierungsrat beauftragt, zu dem im April 1997 vom Landrat überwiesenen Postulat von Eva Chappuis in geeigneter Form im 4. Quartal 2001 Bericht zu erstatten . Mit der Vorlage 2001/293 hat die Regierung den Auftrag erfüllt. In seiner Stellungnahme zu den Forderungen bringt der Regierungsrat zum Ausdruck, dass


Der Regierungsrat beantragt daher, das Postulat als erfüllt abzuschreiben.




2. Die Beratung in der Kommission


Die EKK hat die Vorlage am 22. August 2002 in Anwesenheit von Niklaus Gruntz, Leiter Amt für Berufsbildung und Berufsberatung, und von Martin Leuenberger, Generalsekretär der EKD, behandelt.


Niklaus Gruntz bestätigte die in der Vorlage dargelegten Argumente, weshalb der Regierungsrat die Auffassung vertrete, das Anliegen von Eva Chappuis sei erfüllt. Die Kommission konnte sich dabei über die neueste Entwicklung informieren und nahm von folgenden Zahlen Kenntnis:


Dass nur rund 10 % der Lehrstellen unbesetzt bleiben, wird als eher knapp und ungünstig beurteilt. Es handelt sich dabei vor allem Berufe mit unregelmässiger Arbeitszeit, welche sowohl bei den jungen Menschen als auch bei den Erwachsenen nicht sehr begehrt sind. Erfreulich ist hingegen, dass der Prozentsatz jener, die auf eine Berufsausbildung verzichten, mit 8-10 % deutlich unter dem schweizerischen Durchschnitt liegt. Positiv zur Kenntnis genommen werden zudem die erfolgeichen Anstrengungen zur beruflichen Integration von Jugendlichen, die in irgendeiner Weise "schwierig" sind.


Eva Chappuis - selber Mitglied der EKK - stellte mit Genugtuung fest, dass sich doch einiges in der von ihr gewünschten Richtung bewegt hat. Sie ist mit der Abschreibung ihres Postulats einverstanden.




3. Antrag


Die EKK beantragt dem Landrat einstimmig, das Postulat 97/56 als erfüllt abzuschreiben.


Pfeffingen, den 4. September 2002


Im Namen der Erziehungs- und Kulturkommission
Der Präsident: Eugen Tanner



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