2001-157

I. Ausgangslage


Mit der Abtrennung des obligatorischen Musikalischen Grundkurses I von der Jugendmusikschule (JMS) zur Primarstufe wird in der JMS vermehrt Musikunterricht an den Sekundarstufen I und II erteilt. Die Festlegung von 28 Pflichtstunden im Personaldekret - der gleichen Pflichtstundenzahl wie an der Primarstufe - ist somit nicht mehr haltbar. An der Sekundarstufe I wird künftig mit 27 und an der Sekundarstufe II mit 22 bzw. 26 Pflichtstunden unterrichtet. Eine Angleichung der Pflichtstundenzahl an der JMS auf 27 Pflichtstunden ist angebracht und liegt damit immer noch an der obersten Grenze der Pflichtstundenzahl der Sekundarstufen I und II.




II. Finanzielle Auswirkungen


Es entstehen keine finanziellen Auswirkungen. 27 Pflichtstunden entsprechen der heutigen Regelung. Es handelt sich nicht um eine Reduktion, sondern um den Verzicht auf eine Erhöhung. Die Pflichtstundenzahl bleibt wie bisher auf 27. Lehrpersonen, welche an der JMS unterrichten, haben keinen Anspruch auf Entlastung für die Klassenlehrer/-innenfunktion.




III. Antrag


Der Regierungsrat beantragt dem Landrat, dem beiliegenden Entwurf eines Landratsbeschlusses zuzustimmen.


Liestal, 5. Juni 2001


Im Namen des Regierungsrates
der Präsident: Koellreuter
der Landschreiber: Mundschin



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