Vorlage an den Landrat

8. Risiken


8.1 Risiken des Projektes


Die Ethernet-Technologie hat die grösste Verbreitung auf dem Markt und wird von vielen Anbietern angeboten. Der genaue Preis ergibt sich aus der Ausschreibung, die möglichst kurz vor der Realisierung erfolgen soll, da die Preise tendenziell sinken.


Absolut entscheidend für den Aufbau des WANs ist die Verfügbarkeit von verlegten Glasfasern auf Kantonsgebiet. Nicht nur der Kanton, auch die Wirtschaft ist an der Miete von Glasfaserkabel interessiert. Je mehr Interessenten sich daran beteiligen, desto günstiger wird der Preis. Wegen der hohen Nachfrage nach Glasfaserkabel sind die Lieferfristen der Produzenten stark angestiegen und somit auch die Preise. Langfristige Mietverträge von 15 Jahren sind kostengünstiger, da die Investition über einen grösseren Zeitraum abgeschrieben werden kann.


8.2 Risiken bei Verzicht auf das Projekt


Das erreichen einer Netzüberlastung mit entsprechend hohen Wartezeiten ist eine Frage der Zeit. Die Folgen der eingeschränkten Leistungsfähigkeit sind verzögerte Abläufe, verärgerte Mitarbeitende und Kundschaft. genervte Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter und ein entsprechender Imageschaden.




9. Datenschutz und Datensicherheit


Das neue Netzwerk wird vor allem leistungsfähiger in der Übermittlung von Daten sein, erfordert aber eine neue Technologie (Gigabit Ethernet) sowie als Übertragungsmedium Glasfaserkabel. Alle heutigen Sicherheitselemente (Firewalls, virtuelle Netze) werden jedoch beibehalten. Eine in Auftrag gegebene Überprüfung der heutigen Sicherheitselemente auf ihre Wirksamkeit hin soll sicherstellen, dass dieser Teil einwandfrei funktioniert.




10. Ausblick


Das zugrunde liegende Konzept basiert auf dem Stand der Technik zum Zeitpunkt der Berichterstellung (MAN März 2001, WAN September 2000). Die nachfolgend geschilderten möglichen Weiterentwicklungen sind in der Kostenschätzung nicht berücksichtigt und müssen zum gegebenen Zeitpunkt via eigene Projekte realisiert werden.


Die Spitäler sind heute nicht an das Kantonsnetz angeschlossen. Mittelfristig besteht jedoch ein Bedarf, der aber noch zu konkretisieren ist.


Zurzeit werden die Gerichte vernetzt. Die Auswirkungen einer möglichen Veränderung bei den Gerichten sind noch zu wenig bekannt.


Es sind Bestrebungen im Gange, die Schulen (Pädagogischer Teil) zu vernetzen. Hier dürfte sich eine gesamtschweizerische Lösung für alle Schulen abzeichnen (Bildungsnetz).




11. Fazit


Ein zuverlässiges und performantes Netzwerk braucht eine zeitgerechte Planung für den Erhalt dieser Merkmale. Nur so kann die Übertragung von geschäftskritischen Daten in bezug auf Performance und Qualität sichergestellt werden. Mit diesem Ausbau werden die gestellten Anforderungen erfüllt.



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