2001-136

§ 28 des Gesundheitsgesetzes und die Verordnung über die NaturärztInnenprüfung regelt die Modalitäten für die Zulassung für Naturärzte und Naturärztinnen im Kanton Baselland. Die Ausführungen tönen vernünftig, doch sind wir auf Probleme bei der Anwendung dieser Bestimmungen aufmerksam gemacht worden.

Im September 2000 fielen 8 von 11 KandidatInnen durch, für viele auf eine Art und Weise, die Fragen aufwirft. So war festzustellen, dass die in § 5 und § 8 der Verordnung postulierte Themenauswahl für die Prüfung sehr rudimentär eingehalten wurde. Es wurde sehr fragmentarisch und speziell geprüft, sodass die Prüfung einer Lotterie gleichkam.


Weiter wurden die in § 9 geforderten Bewertungskriterien ziemlich willkürlich interpretiert. In der Notengebung schien ein merkwürdiges Jekami zu herrschen und die Bewertungen der verschiedenen ExpertInnen waren widersprüchlich und schwer nachvollziehbar.


Schliesslich waren die Kommunikation bei der Übermittlung der Resultate an die KandidatInnen und die Transparenz über die Gründe des Scheiterns mangelhaft.


Da der Kanton Baselstadt die Naturärzteprüfung auch anbietet, könnten durch ein koordiniertes Vorgehen Synergien genutzt und partnerschaftlich eine "saubere" Lösung erarbeitet werden.


Wir bitten die Regierung,


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