2001-130

Das geltende Gesundheitsgesetz des Kantons stammt aus dem Jahre 1973. Unter dem Abschnitt E. Medizinische Hilfsberufe sind in § 33 medizinische Hilfspersonen aufgeführt, wie Akustiker, Diätassistenten, Fusspfleger, Gesundheitsschwestern, Heilgymnasten, Krankenpfleger, Krankenschwestern, Masseure, medizinische Laboranten, Optiker, Orthopädisten, Physiotherapeuten, Wochen- und Säuglingspflegerinnen Sprachtherapeuten und Zahntechniker.


Alle diese Berufe haben sich in den vergangenen Jahren weiterentwickelt. Die Fachpersonen, wie sie unter § 33 stipuliert sind, verfügen, entsprechend ihrer Ausbildung, über ein hohes Mass an Fach- und Sachkompetenz. Sie üben eigenständige und verantwortungsvolle Berufe aus, zum Teil in interdisziplinärer Zusammenarbeit.


Besonders offenkundig sind die Neuerungen bei den Pflegeberufen, deren Ausbildung komplett erneuert wurde.


Die Begriffe "medizinische Hilfsberufe - medizinisches Hilfspersonal" tragen der veränderten Situation nicht Rechnung. Die im geltenden Gesetz aufgeführten Berufsgruppen sind eigenständig und keine Hilfsberufe oder Hilfspersonen. Eine klare Definition im Gesetz würde auch im Interesse der KlientInnnen, bzw. der PatientInnen liegen.


Zur Zeit sind im Bereich des Gesundheitsgesetzes des Kantons Basel-Landschaft Gesetzesänderungen in Vorbereitung.


Sogenannte medizinische Hilfsberufe sind eigenständige Berufe - "medizinische Hilfspersonen" üben eigenständige Berufe aus.
Ich bitte den Regierungsrat, dem Landrat einen entsprechenden Entwurf zur Aenderung/Anpassung (in geschlechtsneutraler Formulierung) des § 33 des Gesundheitsgesetzes zu unterbreiten.



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