Vorlage an den Landrat

2. Entwicklungen und Angebote


2.1 Prävention und Gesundheitsförderung


2.1.1 Projekte:


Gesundheitsförderung im Frühbereich


Im April 1999 hat der Baselbieter Landrat das Projekt "Gesundheitsförderung im Frühbereich" bewilligt und dafür einen Verpflichtungskredit von Fr. 400'000.-- , verteilt auf fünf Jahre gesprochen. Damit sind Grundlagen geschaffen worden, auf welchen die Gesundheitsförderung im Frühbereich im Kanton Basel-Landschaft gezielt koordiniert und verstärkt werden kann.


Die im Rahmen des Pilotprojektes "Prävention im Frühbereich" erfolgte Recherchierarbeit (1992-1994) hat zutage gefördert, dass es im Kanton Basel-Landschaft im Frühbereich z.T. seit Jahrzehnten niederschwellig konzipierte Angebote gibt, die sich innerhalb unterschiedlicher Settings, mit den verschiedensten Mitteln um das Wohlergehen von Müttern/Vätern und ihren Säuglingen und Kleinkindern bemühen.


So sind bis heute 25 Angebote ausgemacht worden, welche ausschliesslich im Frühbereich tätig sind; über 40 weitere Angebote sind unter anderem im Frühbereich tätig (vgl. Liste Handlungsfelder und Angebote im Bericht über die Projektarbeit Frühbereich 1999/2000) Den Fachpersonen der unterschiedlichen Angebote stehen jedoch weder Zeit noch Mittel zur Verfügung, neben ihren alltäglichen beruflichen Tätigkeiten auch übergeordnete Interessen wahrzunehmen, sich für die Zusammenarbeit und Vernetzung mit anderen Angeboten einzusetzen, geschweige denn spezifische Projekte zu entwickeln und durchzuführen.


Im Rahmen des Pilotprojektes hat sich auch bestätigt, dass dem Frühbereich im Kanton Basel-Landschaft von der Öffentlichkeit und den politischen Behörden nicht jene Aufmerksamkeit geschenkt wird, welche ihm aufgrund der revolutionären wissenschaftlichen Erkenntnisse der letzten Jahrzehnte in seiner Bedeutung für die Entwicklung über die gesamte Lebensspanne zusteht.


Es gehört nicht zum Allgemeingut, dass es unter den Gegebenheiten unserer heutigen Gesellschaft für Mütter, Väter und andere Bezugspersonen mit hohen Anforderungen verbunden ist, sich auf die Bedürfnisse eines Säuglings und eines Kleinkindes einzustellen.


So ist es auch bis heute nicht selbstverständlich, allen Müttern und Vätern vom allerersten Anfang an, wann immer sie es wünschen oder es sich aus unterschiedlichsten Gründen aufdrängt, einen unbürokratischen, niederschwellligen Zugang zu kompetenter Begleitung, Unterstützung, Entlastung, Information und Beratung zu ermöglichen und sicher zu stellen


Mit der Projekt- und Koordinationsstelle "Gesundheitsförderung im Frühbereich" wird nun im Kanton eine Struktur erarbeitet, in welche die Angebote im Frühbereich eingebettet werden können - eine Struktur, die Vernetzung, Zusammenarbeit, Informationsaustausch, gezielte interdsiziplinäre Weiterbildung über notwendige Grundlagen und mögliche Gefährdungen der seelischen Gesundheit in der frühen Kindheit sowie Öffentlichkeitsarbeit für die besonderen Merkmale und Anforderungen der Entwicklung im Frühbereich ermöglicht. Die Angebote sollen zu einem Dialog darüber zusammengeführt werden, was gesundheitsförderliches Handeln im Frühbereich beinhaltet, wie es im je eigenen Angebot umgesetzt wird und werden kann und welche Lücken in der Angebotsstruktur auf welche Art geschlossen werden können. Kontakt: [email protected]


Zämme zfride
Mit diesem Projekt wird bei Primarschülern / -schülerinnen die Entwicklung der Selbstwahrnehmung, Kommunikations-, Konflikt- und Kooperationsfähigkeit bewusst unterstützt und gefördert. Das Projekt wurde im Auftrag der Gesundheitsförderung bereits 1995-1998 entwickelt und in einer Pilotphase getestet. Seit 1999 wurde es als festes Angebot für Primarschulen in Zusammenarbeit und Kofinanzierung der Lehrerfortbildung Baselland mit der Gesundheitsförderung und Radix Gesundheitsförderung installiert.


let's play
Im Auftrag der Gesundheitsförderung wurde mit ‚let's play' Präventions- und Aufklärungsarbeit im Bereich Cannabiskonsum bei Kindern und Jugendlichen im Rahmen von Sport- und Spielanlässen in Gartenbädern des Kantons Basellandschaft während der Sommersaison 1999 und 2000 durchgeführt. Das Angebot richtet sich auch an Schulklassen. Das Projekt wird durch "Radix" im Auftrag des Bundesamtes für Gesundheit mitfinanziert. Die Aktion wird fortgesetzt.


Julex
Das Handbuch mit Tips und Adressen für Jugendliche im Kanton Baselland zu den Themen Pubertät, Freizeit, Liebe und Sexualität, HIV und Aids, Sucht wurde im Januar 1997 (500 Expl.) erstmals aufgelegt. Aktualisierte Neuauflagen erfolgten im April 1997 (2000 Expl.), im März 1998 (5000 Ex.) sowie im Februar 2000 (6000 Ex.) Der Auflagen-Anstieg widerspiegelt die wachsende Nachfrage.
Die Gesundheitsförderung hatte die Projektleitung 1995 dem Jugendwerk des Blauen Kreuz Baselland übertragen. Seit der 4. Auflage wird die Redaktion von der Gesundheitsförderung selbst betreut. Im Oktober 2000 wurde die aktuelle Ausgabe von der Landeskanzlei auf das Internet www.bl.ch/gesundheitsfoerderung übertragen. (Bestellungen 061 925 62 87 oder per email: [email protected] )


Jugendmobil Baselland
Die Weiterentwicklung des Projektes nach der Pilotphase in den Jahren 1997 und 1998 durch das Jugendwerk Blaues Kreuz BL www.blueworld.ch wird von der Gesundheitsförderung auch in den kommenden Jahren unterstützt. Im Sinne der mobilen Cliquenarbeit soll, vor allem in Gemeinden ohne besondere Angebote für Jugendliche, oder für Jugendliche, die bestehende Angebote nicht nutzen, ein ergänzendes Angebot geschaffen werden. Das Jugendmobil versteht sich als Animations- und Präventionsprojekt im primären und sekundären Bereich. Die Zielgruppe der 12 bis 20 Jährigen soll erreicht und Gemeinden dazu motiviert werden, gemeinsam mit ihren Jugendlichen adäquate Angebote zu schaffen.


Telefon 147
Telefonhilfe 147 ist ein nationales Telefon-Beratungsprojekt für Kinder und Jugendliche, getragen vom Bundesamt für Sozialversicherung, Pro Juventute www.projuventute.ch , Help-o-fon, Schlupfhus Zürich und dem Jugendwerk Blaues Kreuz Baselland www.blueworld.ch . Die Volkswirtschafts- und Sanitätsdirektion leistet einen Beitrag an das Projekt. Während 24 Stunden an 365 Tagen können ratsuchende Jugendliche eine Beratungsperson der Netzstelle erreichen. Diese bietet am Telefon professionelle Beratung und eine adäquate Hilfe an und vermittelt gegebenenfalls an weitere Stellen.


Talk About
Informations- und Sensibilisierungskampagne Jugend- und Alkohol durch die Suchtpräventionsstelle des Blauen Kreuzes BL im Auftrag der Gesundheitsförderung Baselland. Eine erste Umsetzungsphase mit einem gestalterischen Wettbewerb für Jugendliche, Elterninformationsabenden sowie Testkäufe fand in der Zeit vom August 1998 bis März 1999 statt. Ein Folgeauftrag umfasst die Erarbeitung von modularem Unterrichtsmaterial für Lehrkräfte oder andere im Jugendbereich tätige Moderatoren, Veranstaltungen an Schulen und in Jugendhäusern. Das Projekt wird von einer Steuergruppe aus drei Direktionen begleitet: Gesundheitsförderung (VSD), Beauftragter für Jugend- und Gesellschaftsfragen (EKD), Jugendanwaltschaft sowie Pass- und Patentbüro (JPMD) und weitere Fachpersonen.

Die Testkäufe, ein Weiterbildungsangebot und zusätzliche Informationen für Verkaufspersonal haben bewirkt, dass die gesetzlichen Bestimmungen bezüglich des Verkaufs von alkoholischen Getränken an Minderjährige nunmehr wesentlich besser eingehalten werden. Das Projekt wird auch in den kommenden Jahren weitergeführt.


Farbdupf
Die Arbeitsgemeinschaft der Jugendverbände beider Basel führt jährliche Projekttage für Lagerleitungsteams zurm Thema Suchtprävention im Ferienlager durch. Dabei werden ca. 70 Teams erreicht, indirekt über 2000 an diesen Lagern teilnehmende Kinder und Jugendliche. Dieses Projekt wird gemeinsam vom BAG, der nationalen Stiftung 19 und der Gesundheitsförderung kofinanziert (Wird weitergeführt).


Projekt www.Heroes.li
Die Schweiz kennt eine der höchsten Suizidraten unter Jugendlichen, extremer Ausdruck von Vereinsamung und Isolation. Die Theaterfalle Basel hat im Auftrag der Stiftung 19 und unter Mitfinanzierung durch die Gesundheitsförderung Baselland ihre neueste Forumtheater-Produktion diesem Thema gewidmet und dabei und in diesem zur Zeit laufenden Projekt die Vereinsamungstendenz in einen Bezug zum Umgang mit neuen Medien gestellt. Eine Evaluation früherer Produktionen der Theaterfalle durch die Gesundheitsförderung Baselland hat gezeigt, dass Forumtheater aktuelle Probleme Jugendlicher darstellen und dafür sensibilisieren kann und motiviert, Handlungsalternativen zu erproben.


Muba, Lust auf Risiko
In den Jahren 1997 bis 2000 hat sich die Gesundheitsförderung BL inhaltlich und finanziell am Präventionsevent für Jugendliche im Rahmen der MUBA beteiligt. Hauptauftraggeber war jeweils das Gesundheitsamt Basel-Stadt, Beauftragter war die A bis Z Kommunikation. Zu den Themen gehörte Sucht (legale und illegale Suchtmittel, Tabak) und Aids, Umgang mit Risiken u.a. im Sport und Verkehr, Rauchen, lärmbedingte Hörschäden. Die Gesundheitsförderung ist nach vierjähriger Erfahrung mit diesem Grossanlass der Ansicht, dass sich das Umfeld einer Konsummesse nicht für einen vertiefenden Präventionsanlass eignet und wird daher bis auf Weiteres von einer Beteiligung absehen.




2.1.2 Gewaltprävention


Regionale Kinderschutzgruppe Gelterkinden


1998 wurde in einem durch den Regierungsrat genehmigten Massnahmenpaket der Arbeitsgruppe "Gewalt im sozialen Nahraum" die Bildung von interdisziplinären Kinderschutzgruppen gefordert. In einem weiteren Bericht wurde angemerkt, dass Gewaltausübung durch Jugendliche häufig auf Gewalterfahrungen in der Familie zurückgeht. Präventionsanstrengungen im Schulbereich der letzten Jahre haben zum dringenden Bedürfnis von Schulen geführt, kompetente Ansprechpersonen zu haben, die sie im Wahrnehmen ihrer Meldepflicht unterstützen. So ist aus einem schulinternen Lehrerfortbildungsprojekt der Primar- und Realschule Gelterkinden die Idee herausgewachsen, eine regionale Kinderschutzgruppe Gelterkinden zu planen und ein entsprechendes Konzept zu entwickeln. Eine Umfrage unter 300 Fachleuten aus dem Bezirk Sissach hat eindrücklich gezeigt, dass ein Kompetenzzentrum für Kindesschutzfragen in der Region benutzt werden würde.


Mit dem Regierungsratsbeschluss 2073 vom 2. November 1999 ist ein entsprechendes Gesuch der Stiftung "Mütterinitiative Gelterkinden" bewilligt worden. Die Pilotphase läuft bis Ende 2001. Das Projekt wird evaluiert.


Die Kinderschutzgruppe hat gestützt auf das - seither von ihr erarbeiteten - Konzept am 1. September 2000 ihre Arbeit aufgenommen. Sie ist eine Anlauf- und Beratungsstelle für Fachpersonen, die mit Kinderschutzfragen zu tun haben, darunter Personen aus pädagogischen Berufsfeldern, Fachleute aus dem sozialen, medizinischen und juristischen Bereich sowie Behördenmitglieder.


Die Bezeichnung Regionale Kinderschutzgruppe Gelterkinden beschreibt, dass die KSG ein Angebot für Personen aus dem Bezirk Sissach ist und ihren Sitz in Gelterkinden hat. Die Grenzen der Region sind allerdings offen, um zu möglichst vielen Erfahrungen zu kommen.


Die kurz- und mittelfristigen Ziele der Kinderschutzgruppe sind:


- Verbesserung der Situation betroffener Kinder und Jugendlichen


- kompetente Unterstützung von Fach- und Privatpersonen, welche Verantwortung gegenüber betroffenen Kindern und Jugendlichen wahrnehmen müssen oder wollen.


- Sensibilisierung der Öffentlichkeit für Ausmass, Erscheinungsformen und Folgen von Kindesmisshandlung


- Information über Möglichkeiten und Verantwortung Einzelner und Institutionen bei der Bekämpfung von Kindesmisshandlung


- Verbesserung der Zusammenarbeit von im Kindesschutz tätigen Personen und Institutionen im Interesse von misshandelten Kindern


- Wissens- und Erfahrungsaustausch


- Etablieren von Fachkompetenz in Kinderschutzfragen in den Regionen des Kantons Basel-Landschaft.


Langfristig werden folgende Ziele angestrebt:


- Verminderung von Schwere und Häufigkeit von Kindesmisshandlungen und deren Folgen


- Entwicklung einer gemeinsamen Haltung des Kinderschutzes im Kanton


- Institutionelle Verankerung von methodisch abgestimmten Vorgehensweisen (Standardisierung), sowie


- Zusammenarbeit mit den vorhandenen Institutionen




Interventionsprojekt gegen häusliche Gewalt


Aufgrund der ersten schweizerischen Zahlenerhebung zur Gewalt gegen Frauen 1997 muss davon ausgegangen werden, dass mehr als ein Fünftel der erwachsenen weiblichen Bevölkerung von Gewalt in Ehe und Partnerschaft betroffen sind. Diese Datengrundlage führte 1997 zur Einsetzung einer regierungsrätlichen Arbeitsgruppe, die den Handlungsbedarf auslotete und 1998 ihren Bericht vorlegte. Der Vorschlag, ein umfangreiches Massnahmenpaket durch Schaffung einer halben Projektleitungsstelle sowie einer interdisziplinären Arbeitsgruppe umzusetzen, wurde von der Regierung Ende 1998 gutgeheissen und führte zur Lancierung des Interventionsprojekts gegen häusliche Gewalt , angesiedelt bei der Justiz-, Polizei- und Militärdirektion, im Frühjahr 1999. Das Hauptziel des Projekts ist die nachhaltige Verbesserung des Schutzes und der Sicherheit gewaltbetroffener Frauen und ihrer Kinder im Kanton.


Die Massnahmen zur Erreichung dieses Ziels sind:
Datenerfassung
Weiterbildung
Beschleunigung der Verfahren
Kooperation aller Beteiligten
Interdisziplinärer Kinderschutz
Entwicklung berufsspezifischer Richtlinien
Inverantwortungnahme der Täter


In der Arbeitsgruppe häusliche Gewalt sind folgende Institutionen vertreten: Polizei, Statthalteramt, Staatsanwaltschaft, Strafgericht, Bezirksgericht, Fremdenpolizei, Externer Psychiatrischer Dienst, Amtsvormundschaft, Opferhilfestelle, Frauenhaus. Das Präsidium der AG wird von der Fachstelle für Gleichstellung wahrgenommen.




2.1.3 Zusammenarbeit und Vernetzung


Präventionsfachleute BL
Unter diesem Namen trifft sich ca. 4 mal im Jahr unter der Leitung der Gesundheitsförderung eine Fachkonferenz von privaten und in Institutionen tätigen Berufsleuten mit den Arbeitsschwerpunkten Gesundheitsförderung und Prävention in den Bereichen Sucht, Aids, Gewalt sowie anderen selbst- oder fremdschädigenden Verhaltensweisen. Die Präventionsfachleute haben eigene Arbeitsrichtlinien erarbeitet, die bei der Gesundheitsförderung erhältlich sind.


Jugend- und Gesellschaftsfragen
Im Auftrag des Regierungsrates koordiniert das Schulinspektorat unter dem Logo "Jugend- und Gesellschaftsfragen" die Gesundheitsförderung und Prävention an den Schulen ab Sekundarstufe I. Der Beauftragte des Regierungsrates informiert und unterstützt die Delegierten der Schulen bezüglich der Problembereich Drogen, Gewalt und AIDS.
Gemäss dem Prinzip der Teilautonomie handeln die Schulen mit eigenem Budget auf Grund eines eigenen Konzeptes. Bestimmend für ihr Wirken sind ihre Bedürfnisse und ihre Betroffenheit.


Besondere Akzente hat "Jugend- und Gesellschaftsfragen" seit 1997 wie folgt gesetzt:


- Die Hilfestellung im Bereich AIDS-Prävention wurde mit der Schaffung einer neuen Unterrichtshilfe "HIV und Aids im Kontext von Liebe, Freundschaft und Sexualität" in besonderem Mass erbracht.


- Tagungen:
- 2000: "Schule und soziale Arbeit"
- 1999: "Als Vorbild wirken"
- 1997: Mit Eltern und Lehrkräften am gleichen Strick ziehen"


- Mit besonderen Aktivitäten hat sich "Jugend- und Gesellschaftsfragen" in Zusammenarbeit mit dem KJPD der Themen Esstörungen, sexuelle Ausbeutung von Kindern und Jugendlichen sowie Gewalt in den Schulen angenommen ("Gegen Gewalt kann ich nichts tun...!?" / "Gegen Gewalt kann ich etwas tun!").


- Der Informationsfluss hat die Schulen vorab über spezielle Treffen mit den Delegierten für Jugend- und Gesellschaftsfragen erreicht.


- Mit Unterstützung der Gesundheitsförderung wurden ausserdem Hilfestellung in folgenden Bereichen geboten: Alkohol ("Talk about"), Cannabis, Geschlechterrolle ("Hau den Lukas", "Weil ich ein Mädchen bin")


"Jugend- und Gesellschaftsfragen" beabsichtigt, die Koordinationsarbeit auf die Primar- und Kindergartenstufe auszudehnen. Der Beauftragte der Regierung rechnet mit der entsprechenden Unterstützung durch die Gemeinden.


Internetz
Ein mehrjähriges Projekt zur interkulturellen Gesundheitsförderung in den Kantonen BS und BL (Abteilung Jugend, Familie und Prävention Basel-Stadt, EKD, VSD und das Bundesamt für Gesundheit). www.internetz-schweiz.ch Ziel war in erster Linie der Aufbau eines Kontaktnetzes zwischen Institutionen schweizerischer und ausländischer Herkunft. Damit sollte beiden Seiten der gegenseitige Zugang (insbesondere im Gesundheitswesen, Schul- und Sozialbereich) erleichtert und damit die Integration gefördert werden. Resultate der Evaluation aus den Jahren 1997 - 1999:


- Internetz hat sich zu einem Marktplatz für den regelmässigen Austausch zu migrationsspezifischen Fragen entwickelt.


- Soziale Einrichtungen und Schlüsselpersonen aus der Migrationsbevölkerung arbeiten vermehrt eng zusammen.


- Das durch Internetz entstandene breite Spektrum von Kontakten wird von den Beteiligten als fachliche und persönliche Bereicherung erlebt.




Fachstelle Tabakprävention
Die Gesundheitsförderung arbeitet eng mit der Fachstelle Tabakprävention beider Basel www.at-schweiz.ch zusammen und subventioniert diese mit Fr. 25'000.- jährlich. Die Fachstelle stellt u.a. Angebote für Schulen zum Thema Nichtrauchen zur Verfügung.




Fortsetzung >>>
Back to Top