2000-202

Im November 1998 wurde der Empfangsraum der Landeskanzlei von der hellen, sonnigen Südseite des Regierungsgebäudes in die renovierten Räume auf der dunklen Nordseite gezügelt. Diese Räume sind wegen einer Reihe hoher und dichter Bäume vor den Fenstern (Eiben?) schattig, düster und kalt. Das ganze Jahr hindurch kann nur bei künstlichem Licht gearbeitet werden; manchmal ist auch bei warmem Wetter ein elektrischer Ofen in Betrieb. Wir halten diesen Zustand für unhaltbar und für die darin arbeitenden Angestellten für unzumutbar.


Das Gleiche gilt auch für mindestens zwei Arbeitsräume, die ebenfalls auf der Nordseite liegen.


Man könnte die Situation merklich verbessern, wenn zwei bis drei der ganzjährig die Fenster verdunkelnden Eiben gefällt würden. Auch wenn es weh tut, einen Baum zu fällen, so geht doch das Bedürfnis des Menschen nach Licht und angenehmen Arbeitsbedingungen vor.


Sollte der Schutz der Bäume höher gewichtet werden als die Verbesserung der Lichtverhältnisse, so müsste man eine Verlegung des Empfangsraums und der betroffenen Arbeitsräume ins Auge fassen.


Aus heutiger Sicht muss man die Einrichtung des Empfangsraums auf der schattigen Nordseite als Fehlplanung bezeichnen. Man hat die schlechten Lichtverhältnisse schlichtweg nicht berücksichtigt.


Wir bitten den Regierungsrat, die Angelegenheit zu prüfen.



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