2000-175

Landrat / Parlament


Interpellation von Esther Maag: Tag der Offenen Tür in der Kaserne



Geschäfte des Landrates || Hinweise und Erklärungen



Autor: Esther Maag, Grüne Fraktion

Eingereicht: 7. September 2000


Nr.: 2000-175





Am Samstag, dem 2. September wurde in der Kaserne Liestal kurzfristig ein Tag der Offenen Tür anberaumt. In seltener Einmütigkeit demonstrierten hochdotierte Vertreter (ohne -Innen) von Stadt, Kanton und Bund die Liebe zu "ihrer" Kaserne. Leider fehlte der zuständige Bundesrat, doch ihm waren vermutlich die Hände gebunden, da die Armee bekanntlicherweise verkleinert wird und es noch völlig offen ist, ob der Waffenplatz Liestal überhaupt noch gebraucht wird. Das Publikum seinerseits sollte die Gelegenheit zur gemeinsamen Empörung über den Zustand der Gebäulichkeiten nutzen. (Tat es aber nur marginal, weil die meisten es vorzogen, ihre Rekrutenhelden im Nahkampf auf dem Seltisberg zu bewundern ... ). So weit die Vorgeschichte, nun zu den Fragen:

1. Wurde der Zeitpunkt für den Tag der Offenen Tür in der Kaserne extra so kurzfristig bekannt gegeben?


2. Ist der gewählte Zeitpunkt Zufall oder findet jedes Jahr zu dieser Zeit ein Tag der Offenen Tür statt?


3. Konnte sich das Publikum vor Ort auch über andersweitige Verwendungsmöglichkeiten und/oder eine Teilsanierung der Kaserne informieren?


4. Hält es der Regierungsrat für statthaft, in Gebäulichkeiten, die der Oeffentlichkeit gehören, Abstimmungskampf in eigener Sache zu betreiben?


5. Können wir davon ausgehen, bei einer künftigen Abstimmung zu Umweltanliegen analog auf die Räumlichkeiten der BUD zurückgreifen zu dürfen?


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