2000-173

Landrat / Parlament


Interpellation von Paul Schär: "Ist die Sicherheit bei den Tramübergängen der Vorortslinien gewährleistet?"



Geschäfte des Landrates || Hinweise und Erklärungen



Autor: Paul Schär, FDP

Eingereicht: 7. September 2000


Nr.: 2000-173





Verschiedene Linien der BLT wurden in den vergangenen Monaten durch den Kanton saniert. Bei den Uebergängen gelten inbezug auf die Sicherheit offenbar die Strategien:

1. "Barrieren, wo keine Ampeln!"
oder
2."Ampeln, wo keine Barrieren!"


Die zweite Strategie bietet eine grosse Sicherheit, sofern in unmittelbarer Nähe eine Haltestelle besteht und demzufolge die Geschwindigkeit der Tramzüge drastisch reduziert wird. Entfällt eine Haltestelle, durchfahren die Tramzüge die mit Ampeln gesicherten Uebergänge bei vollem Tempo. Daraus resultiert ein hohes Risiko bei Fehlverhalten der Verkehrsteilnehmer.


Diese Situation führte innerhalb eines Jahres zu zwei schweren Unfällen beim Uebergang Reichensteinerstrasse in Reinach. Deshalb hat der Gemeinderat mit Schreiben vom 30.5.00 beim Kanton angeregt, diesen Uebergang mittels Schranken zu sichern.


Aufgrund dieser Situation bitte ich den Regierungsrat um Beantwortung der nachstehenden Fragen:


1. Haben sich die Strategien "Barrieren, wo keine Ampeln!" / "Ampeln, wo keine Barrieren tatsächlich bewährt ?


2. Ist der Regierungsrat nicht auch der Meinung, dass Uebergänge mit Ampeln ohne Haltestelle in unmittelbarer Nähe ein erhöhtes Risiko darstellen ?


3. Handelt es sich bei den Unfällen in Reinach um Einzelfälle ?


4. Ist der Regierungsrat bereit auf die Anregungen des Gemeinderates Reinach einzugehen ?


5. Die Uebergänge Dillackerstrasse(Gemeinde Münchenstein) und Grenzweg/Jupiterstrasse (Gemeinde Reinach) wurden in der Zwischenzeit ohne Ampeln resp. Barrieren saniert! Welche Vorkehrungen plant der Regierungsrat um das Unfallrisiko auch dort auf ein Minimum zu reduzieren?


Für die möglichst baldige Beantwortung der Fragen danke ich im voraus bestens.


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