2000-269

Moderne Verkehrsplanung bedingt Kommunikation, Entgegenkommen und einen Lernprozess auf allen Ebenen. Damit soll angedeutet werden, dass es nicht nur um bauliche Massnahmen geht, sondern um Kooperation. Genauso wenig dürfen Lösungen an den aktuellen "Besitzverhältnissen" der Strasse scheitern.


Die Verkehrssituation oberhalb des Törlis Liestal schreit nach einer Lösung. Die bereits prekäre Situation sieht zudem noch schlimmeren Zeiten entgegen, sobald das Einkaufszentrum auf dem ehem. Engelareal fertiggestellt ist - abgeschnitten und abgetrennt vom Stedtli durch eine gefährliche Kreuzung.


In seiner Sitzung vom 29.11.00 hat der Einwohnerrat Liestal eine Motion und ein Postulat zu dieserThematik überwiesen. Ein dritter Vorstoss "Ergänzungen des Entwicklungsplanes 95: Szenarien zur Verbesserung der Verkehrssituation unabhängig vom Bau des Halbanschlusses Gasstrasse an die J2" wurde eben eingereicht.


Zudem werden zur Zeit Unterschriften gesammelt für eine Petition "Für ein attraktives Stedtli!", unter dem Motto: ein besserer Schwieriplatz bringt attraktivere Einkaufsmöglichkeiten und Leben nach Liestal.


Zur Zeit herrscht jedoch ein Verkehrschaos. Planerische Lösungsansätze bestehen bereits viele. Wir erachten einen Mix davon als am wünschenswertesten.


Die Bestrebungen seitens der Stadt und der Bevölkerung sollte der Kanton unterstützen, indem er für "seine" Kasernenstrasse die Verantwortung und Federführung übernimmt, und sich aktiv für eine kurzfristig umsetzbare Lösung einsetzt.


Vor Kurzem hat der Kanton vom Landrat den Auftrag bekommen, die Projektierung des Halbanschlusses Gasstrasse voranzutreiben. Damit wird im Rahmen des Entwicklungsplanes 95 eine Entlastung angestrebt. Wir meinen jedoch, dass jetzt akuter Handlungsbedarf besteht und nicht erst in frühestens acht Jahren.


Wir bitten deshalb den Regierungsrat in Zusammenarbeit mit den Liestaler Stadtbehörden,


einen konkreten Vorschlag auszuarbeiten, wie der Schwieriplatz zum Nutzen aller vom Verkehr entlastet werden kann.



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