2000-102

Landrat / Parlament


Interpellation von Mirko Meier: Zu viele Kündigungen im Amt für Informatik



Geschäfte des Landrates || Hinweise und Erklärungen



Autor: Mirko Meier, SD

Eingereicht: 4. Mai 2000


Nr.: 2000-102





Heutzutage ist die Informatik das Rückgrat einer Verwaltung. Wenn nun in einer Informatikabteilung des Kantons von 12 Angestellten gleich 7 die Kündigung einreichen, dann läuft etwas oder sogar vieles schief. Viel wertvolle Erfahrung von bestandenen und bestens ausgewiesenen Mitarbeitern geht so verloren. Das fehlende Wissen muss von ausserhalb der Verwaltung sehr teuer eingekauft werden. Da so viele Leute die Kündigung eingereicht haben, muss der Schluss gezogen werden, dass entweder im fachlichen, und/oder im organisatorischen und/oder im personellen Bereich einiges schief läuft. Was ist da passiert? Wer trägt dafür die Verantwortung? Wie kann diese Situation ohne grossen Schaden für den Kanton wieder ins Lot gebracht werden? Haben die entstandenen Probleme nicht nur mit dem Amt für Informatik zu tun, sondern auch mit andern Ämtern, weiche eine kleine Informatikgruppe haben?

Ich bitte den Regierungsrat um die schriftliche Beantwortung meiner Fragen und behalte mir vor, zu diesem Thema weiter vorzustossen.


1. Was sind die Gründe und die Hintergründe dieser Kündigungswelle im Amt für Informatik (personell, fachlich, organisatorisch)? Haben die entstandenen Probleme nicht nur mit dem Amt für Informatik zu tun, sondern auch mit andern Ämtern, die eine Informatikstelle haben? Wenn ja wie und warum?


2. Wurde alles unternommen, um die Kündigungen zu vermeiden und was wurde diesbezüglich konkret getan?


3. Wer trägt dafür die Hauptverantwortung? Weshalb wurde nicht frühzeitig reagiert?


4. Sind auch Konsequenzen im personellen Führungsbereich zu ziehen? Kann unter den gegebenen Umständen mit den gleichen Führungsleuten weitergearbeitet werden?


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