2000-100

Landrat / Parlament


Interpellation Anton Fritschi: Überprüfung der geltenden Standards für Schulräume und hauswirtschaftliche Räume



Geschäfte des Landrates || Hinweise und Erklärungen



Autor: Anton Fritschi, FDP

Eingereicht: 4. Mai 2000


Nr.: 2000-100





Bei der Erstellung und bei Umbauten von Schul- und Hauswirtschaftsräumen sind offenbar vom Kanton erlassene Richtlinien mit Standards einzuhalten.

Einzelne Erfahrungen und insbesondere Vergleiche mit anderen Kantonen und privaten Bauträgern zeigen, dass diese Richtlinien und Standards sehr grosszügig bemessen sind. Insbesondere bei Sanierungen ist es deshalb möglich, dass die Verhältnismässigkeit nicht mehr gegeben ist, etwa wenn zur Einhaltung dieser Standards der Baubestand durch zusätzliche neue Räume erweitert werden muss.


Das Verfahren zur Umsetzung dieser Richtlinien und Standards scheint zudem schwerfällig und kostentreibend. So können dem Vernehmen nach in einem einzigen von einer Gemeinde zu realisierenden Projekt bis zu 6 Stellen in den Entscheidungsprozess involviert sein, getreu dem Motto: viele Köche versalzen den Brei ... .


Ich bitte daher den Regierungsrat zu prüfen und zu berichten


1) Auf weiche Grundlagen stützt sich die Verwaltung bei der Festlegung dieser Standards und Projektabläufe ?


2) Welche Stellen legen in unserem Kanton solche Standards und Richtlinien fest ? Weshalb sind sie so hoch ?


3) Wie lassen sich die Standards und Richtlinien sowie deren Anwendung von anderen Kantonen mit denjenigen des Kantons Basellandschaft vergleichen ?


4) Geht es nicht auch etwas einfacher und preisgünstiger ?


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