2000-22

Landrat / Parlament


Dringliche Interpellation der BPK: Hauptstrasse Binningen - Dorenbachkreuzung



Geschäfte des Landrates || Hinweise und Erklärungen



Autor: Bau- und Planungskommission, Karl Rudin

Eingereicht: 27. Januar 2000


Nr.: 2000-022




Nachdem es im Sommer 97 noch so ausgesehen hatte, dass die Hauptstrasse in Binningen in 2 Etappen realisiert werden kann, ist diese Zuversicht heute verflogen.

Geplant war ein reibungsloser Übergang in die Dorenbachkreuzung. Doch die Stadt, die für diese Kreuzung zuständig ist, hat es auch nach 3 Jahren noch nicht geschafft, ein Projekt vorzulegen. Nun sieht es so aus, dass der Kanton Basel-Land sein Projekt nicht zu Ende bauen kann. Ca. 100m vor der Kantonsgrenze soll der Neubau beendet werden. Die Folgen davon sind eine 3. Bauetappe, ein 3.Mal Behinderungen und nochmals Umsatzeinbussen für das Gewerbe. Zudem wird eine 3. Bauetappe zweifelsohne zu Mehrkosten führen.


Die Bau- und Planungskommission stellt darum folgende Fragen, die sie als dringlich erachtet.


1. Stimmt die Aussage, dass Basel-Land sein Projekt 100in vor der Grenze stoppen wird und es später in einer 3. Etappe zu Ende führen will ?


2. Im Sommer 97 wurde der BPK versichert, dass Basel-Land so vorbereitet sei, dass es sowohl an den heutigen Zustand, wie auch an eine neue Dorenbachkreuzung anschliessen könne. Stimmt diese Aussage heute nicht mehr ?


3. Ist es auch möglich, die 2. Ausbauetappe nicht in diesem Sommer auszuführen und noch 1 Jahr zu warten ? Das in der Hoffnung, dass Basel-Stadt im Sinne der Variante "Express" vielleicht doch noch einen Expressentscheid fällen könnte ?


4. Ist es die Folge von ungenügenden Verhandlungen mit Basel-Stadt, dass nach 3 Jahren immer noch kein Basler Projekt vorliegt ?


5. Auf welche Summe werden die Mehrkosten bei einer Verschiebung der 2. Etappe oder bei einer Ausführung in 3 Etappen ungefähr beziffert ?


6. Gedenkt der Regierungsrat diese Kosten bei Basel-Stadt geltend zu machen ?


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