2000-002_9.htm

Landrat / Parlament || Inhalt der Vorlage 2000-002 vom 4. Januar 2000


Revision des Dekrets zum Personalgesetz (Personaldekret)


Geschäfte des Landrats || Hinweise und Erklärungen





13. Finanzierung

Bei der Finanzierung der Kosten der Lohnrevision ist folgende Komponente zu berücksichtigen:


Nicht ausbezahlte Teuerung für 1997 und Folgejahre (0,8 Prozent der Lohnsumme); auf das Ausrichten einer Teuerung wurde damals verzichtet mit dem ausdrücklichen Hinweis, dass diese nicht benötigten Gelder der Finanzierung der Lohnrevision dienen sollten; die rechnerische Entlastung ist im ersten Jahr ebenfalls höher als in den Folgejahren, weil auch diese Lohnbestandteile hätten in die Pensionskasse eingekauft werden müssen.


Somit ergeben sich geschätzt die folgenden Kosten und folgende Finanzierung (in Millionen Franken):

Es zeigt sich, dass sich Mehr- und Minderkosten praktisch die Waage halten. Das Ziel, eine Lohnrevision vorzulegen, die innert fünf Jahren kostenneutral ist, wird damit erfüllt.




Anträge


Der Regierungsrat stellt dem Landrat folgende Anträge:


1. das Personaldekret gemäss beiliegendem Entwurf zu beschliessen;


2. die folgenden beiliegenden Vorstösse als erfüllt abzuschreiben:


a. Postulat der Fraktion der Grünen vom 30. Oktober 1989 betreffend Überprüfung und Revision der kantonalen Arbeitsplatzbewertung (1989/246);


b. Postulat von Danilo Assolari vom 29. Januar 1990 betreffend Einführung einer leistungsbezogenen Lohnkomponente und punktuelle Besoldungsrevision (1990/018);


c. Motion von Ruth Heeb vom 29. Oktober 1990 betreffend empirische Untersuchung in der kantonalen Verwaltung, im Schulbereich und in den Spitälern zur analytischen Arbeitsplatzbewertung sowie zur Neubewertung von typischen Frauenberufen (1990/243);


d. Postulat von Max Kamber vom 29. Oktober 1990 betreffend Änderung der Lohnklasse für KindergärtnerInnen (Beamtengesetz) (1990/252);


e. Postulat von Danilo Assolari vom 12. November 1990 betreffend Lohnquervergleich als Grundlage für die weiteren personalpolitischen Massnahmen (1990/266);


f. Postulat der FDP-Fraktion vom 3. Februar 1992 betreffend Lohnpolitik des Staates 1992/036;


g. Postulat von Susanne Buholzer vom 25. März 1996 betreffend individuelle und generelle jährliche Lohnanpassung (1996/081);


3. folgende beiliegenden Vorstösse als teilweise erfüllt abzuschreiben:


a. Postulat von Lukas Ott vom 29. Oktober 1990 betreffend Änderung der Lohnklasse für die KindergärtnerInnen 1990/251;


b. Postulat von Eva Rüetschi vom 11. März 1991 betreffend Übernahme der Schule für Spitalberufe in die Erziehungsdirektion betreffend Neueinstufung der an der betreffenden Schule tätigen Lehrerinnen und Lehrer (1991/084).




Liestal, 4. Januar 2000


Im Namen des Regierungsrates
der Präsident: Fünfschilling
der Landschreiber: Mundschin



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