2000-002_7.htm

Landrat / Parlament || Inhalt der Vorlage 2000-002 vom 4. Januar 2000


Revision des Dekrets zum Personalgesetz (Personaldekret)


Geschäfte des Landrats || Hinweise und Erklärungen





IV. Ergebnisse der Vernehmlassung

11. Allgemeines


Die Vernehmlassung zeigte eine breite Zustimmung zur Funktionsklassifikation. Eine Vielzahl der Bemerkungen betraf die Formulierung der Modellumschreibungen. Das Einlohnklassensystem bedingt die Durchsetzung der Zuordnung der jeweiligen Tätigkeit zur betreffenden Funktion gemäss Anhang I zum Personaldekret. In diesem Zusammenhang wird es notwendig sein, allfällig bereits bestehende interne Richtlinien zur Karriereplanung usw. zu überprüfen, wenn diese Planung schwergewichtig auf der Anzahl zu erfüllender Dienstjahre und nicht auf der Veränderung der Qualität der Arbeit beruhen. Zu erwähnen ist auch, dass Änderungen von Funktionen im Rahmen neuer oder anderer Aufgabenzuteilungen eine Überprüfung der betreffenden Modellumschreibung nach sich ziehen können.


Die heute zum Teil bestehenden Kompetenzzuweisungen zur Regelung auf einer bestimmten Rechtsetzungsstufe in anderen Gesetzen (wie im Schulgesetz) wurde belassen, da eine diesbezügliche Änderung den Rahmen der Teilrevision des Lohnwesens sprengen würde.


Weiteren Anliegen aus der Vernehmlassung werden durch entsprechende Erläuterungen und Schulungen, die zum neuen Lohnsystem angeboten werden, Rechnung getragen; sie fanden in der Überarbeitung folglich keine Berücksichtigung. Partiell sind diese Anliegen von der Projektleitung bereits mit den betreffenden Personen gesprächsweise aufgenommen worden. Vor dem Hintergrund der verschiedenen Forderungen wurde deutlich, dass sich im Verlauf der Jahre falsche Anwendungen des heute in Kraft befindlichen Systems herausbildeten. Es wird eine permanente Aufgabe des Personalamtes sein, die korrekte Anwendung des Lohnsystems gemäss den rechtlichen Grundlagen sicherzustellen. Besonders ist dem Umstand Rechnung zu tragen, dass die zur Einreihung massgeblichen, abstrakt formulierten Modellumschreibungen arbeitgeberseitig mit den entsprechenden Stellenbeschrieben zu konkretisieren sind.


Die bestehenden, prozentual unterschiedlichen Lohnentwicklungen innerhalb der einzelnen Lohnklassen (33% bis 38%) wurden in der Vernehmlassung bemängelt. Auf eine Vereinheitlichung der Lohnentwicklung wurde verzichtet, um keine systembedingten Lohnänderungen zu generieren.



Fortsetzung


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