1999-224

Landrat / Parlament


Interpellation von Peter Holinger: Palazzo - Gebäude Liestal



Geschäfte des Landrates || Hinweise und Erklärungen



Autor: Peter Holinger, SVP Liestal

Eingereicht: 27. Oktober 1999


Nr.: 1999-224





Das alte Postgebäude in Liestal kommt in die Jahre. Sicher stehen bald große Renovationsarbeiten an. Offenbar ist das Gebäude aber architektonisch "unter Schutz" gestellt. Die Betreiber und Inhaber werden die Sanierung aber kaum alleine finanzieren können. Heute ist dieses Gebäude durch diverse Plakate, Fahnen, Anbauten und Tafeln massiv "verunstaltet" und ich sehe einen grossen Kontrast zur "unter - Schutz - Stellung".

Die Betreiber des "Palazzo" erhalten große Beiträge der öffentlichen Hand (Kanton BL und Stadt Liestal).


Die SBB und insbesondere der Bahnhofvorstand bemühen sich sehr, den Bahnhof selber sauber und kundenfreundlich zu halten.


Ein anderes grosses Problem am Bahnhof Liestal ist der Bahnhofplatz, der viel zu klein ist. Die Busse, Taxis und der individuelle Verkehr (Autos, Velos und Fussgänger) behindern sich gegenseitig.


Aus all diesen Überlegungen bitte ich den Regierungsrat um, wenn möglich schriftliche Beantwortung von folgenden Fragen:


1. Wie ist die Schutzstufe der ehemaligen Post?


2. Könnte dieses Gebäude nicht abgerissen werden und damit der Bahnhofplatz aufgewertet werden? (Der Abbruch wäre sicher unabhängig von der späteren Höhenlage der Bahn)


3. Könnte man nicht die heute im Palazzo stattfindenden kulturellen Tätigkeiten in die ehemalige Coop - Bäckerei an der Oristalstrasse verlegen. Diese Liegenschaft ist, oder wird in den Besitz des Kantons übergehen?


4. Wenn die Fragen 1 und 2 negativ beantwortet werden müssten, wäre der Regierungsrat bereit dafür zu sorgen, dass das äussere dieses Hauses in einen Zustand versetzt würde, das der Schutzwürdigkeit auch entspricht?


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