1999-237 (1)

Landrat / Parlament || Vorlage 1999-237 vom 21. Dezember 1999


Beantwortung der Interpellation 1999/237 betreffend unbezahlte Urlaube


Geschäfte des Landrats || Hinweise und Erklärungen



Am 11. November 1999 reichte Landrätin Eva Chappuis eine Schriftliche Anfrage unter dem Thema "Unbezahlte Urlaube" ein. Die Schriftliche Anfrage hat folgenden Wortlaut:

"Unbezahlte Urlaube"


Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter des Kantons Baselland kann ein unbezahlter Urlaub von bis zu zwei Jahren Dauer bewilligt werden. Während diese Möglichkeit von Lehrpersonen relativ oft und problemlos genutzt werden kann, scheint in der übrigen Verwaltung (inkl. Spitäler) eine restriktivere und uneinheitliche Praxis zu herrschen.


Ich bitte den Regierungsrat um schriftliche Beantwortung folgender Fragen:


1. Wieviele unbezahlte Urlaube (ohne Mutterschaftsurlaub) wurden - aufgeschlüsselt nach Direktionen - in den letzten drei Jahren bewilligt?


2. Wieviele Gesuche wurden - aufgeschlüsselt nach Direktionen - in den letzten drei Jahren abschlägig beschieden?


3. Wie verteilen sich die bewilligten und abgelehnten Gesuche der EKD auf Lehrpersonen und die übrigen Mitarbeiter der Direktion?


4. Wie verteilen sich die bewilligen und abgelehnten Gesuche auf die Geschlechter?



Antwort des Regierungsrates

Der Regierungsrat nimmt zu dieser Schriftlichen Anfrage wie folgt Stellung:


I. Allgemeines


Die Datenerfassung im angesprochenen Bereich erfolgt nach einheitlichen Grundsätzen erst seit Beginn des Jahres 1999. Eine entsprechende Umfrage bei den Personaldiensten ergab, dass keine grundsätzliche Änderung der Bewilligungspraxis zu Beginn des Jahres im Vergleich zu den Jahren 1997 und 1998 festzustellen ist. Deshalb können die Zahlen für das Jahr 1999 auch als für die beiden vorangegangen Jahre im Sinne von repräsentativen Grössen beigezogen werden. Zu erwähnen ist auch, dass mit der Benutzung des Personal-, Informations- und Administrations- systems durch die Personaldienste der Verwaltung, der Schulen und der Gerichte die Zahlen inskünftig in diesen Bereichen problemlos aufgearbeitet werden können; dies wird voraussichtlich zum ersten Mal im Jahr 2000 der Fall sein.


II. Zu den Fragen im Einzelnen


Frage 1:


Wieviele unbezahlte Urlaube (ohne Mutterschaftsurlaub) wurden - aufgeschlüsselt nach Direktionen - in den letzten drei Jahren bewilligt?


Antwort:


Im Jahre 1999 wurden folgende Urlaubstage bewilligt:


Frage 2:


Wieviele Gesuche wurden - aufgeschlüsselt nach Direktionen - in den letzten drei Jahren abschlägig beschieden?


Antwort:


Vgl. Ziffer I. und Antwort zu Frage 3 hiernach.




Frage 3:


Wie verteilen sich die bewilligten und abgelehnten Gesuche der EKD auf Lehrpersonen und die übrigen Mitarbeiter der Direktion?


Antwort:


Eine Aufschlüsselung nach abgelehnten und bewilligten Gesuchen kann wegen fehlender entsprechender elektronischer Dateneingaben nicht zuverlässig gemacht werden. Üblicherweise ist das Prozedere so, dass die Mitarbeiterin, der Mitarbeiter zunächst mündlich abklärt, ob ein formell gestelltes Gesuch Aussicht auf Erfolg hat bewilligt zu werden. Dies falls stellt die Mitarbeiterin, der Mitarbeiter den entsprechenden Antrag.




Frage 4:


Wie verteilen sich die bewilligen und abgelehnten Gesuche auf die Geschlechter?


Antwort:


Eine Aufschlüsselung nach Geschlechtern ist nicht erfolgt. Hingegen haben wir eine Übersicht der bewilligten Gesuche nach Vollzeitstellen und Teilzeitstellen. Im Jahr 1999 wurden 74 Vollzeitstellen und 122 Teilzeitstellen das Gesuch für unbezahlten Urlaub genehmigt.


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