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1999-130

Landrat / Parlament


Postulat der BPK: Neue Gestaltungsideen in Dorfkernen



Geschäfte des Landrates || Hinweise und Erklärungen



Autor: Ruedi Felber, Bau- und Planungskommission

Eingereicht: 23. Juni 1999


Nr.: 1999-130




Im Zuge der Sanierung von Hauptstrassen in Dorfkernen wird auf die Gestaltung des Strassenraumes und der Vorplätze grossen Wert gelegt. Die charakteristische Bausubstanz jedes Dorfes - geschützte Bauten, geschützte Ensemble, geschützte Dorfkerne - soll dadurch sehr vorteilhaft zur Geltung kommen. Der Kanton hat dazu Richtlinien ausgearbeitet. Der Landrat bewilligte jeweils mit dem Baukredit auch einen Anteil finanzielle Mittel für die Gestaltung des Strassenraums. Das ist gut so.

Der Kanton und die verantwortliche Verwaltung darf stolz sein auf viele gut gelungene Beispiele wie z.B. Bubendorf, Schönenbuch oder Buus.


Die Bau- und Planungskommission befasste sich mit 3 neuen Vorlagen: 99/37 Oberdorf, 99/44 Lausen, 99/26 Seltisberg. Es wurde - nicht zum ersten Mal - die Befürchtung geäussert, dass wir einer mehr oder weniger grossen Einheitlichkeit zustreben. Ist das nicht langweilig? Wollen wir, dass späterer Historiker schreiben:"Das war der Stil der 80er und 90er Jahre"?


Die Bau- und Planungskommission wünscht neue Ideen. Wir wollen, dass weniger mit der Norm gearbeitet wird. Wir wollen, dass die Gemeinden aktiv mitarbeiten, um "ihrer" Strasse das ganz spezifische Cachet zu geben. Oft ist etwas Blumenschmuck weit mehr als teure bauliche Gestaltung.


Antrag: Die Gestaltungsrichtlinien sind zu überdenken. Der Regierungsrat wird gebeten, Massnahmen zu ergreifen, um neuen Ideen zur gestalterischen Vielfalt an Hauptstrassen in Dorfkernen zum Durchbruch zu verhelfen.


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