1998-235

Landrat / Parlament


Interpellation von Paul Schär und Franz Bloch: Strassenbrücke Aesch - Dornach von Paul Schär und Franz Bloch: Handlungsbedarf aufgrund veränderter Ausgangslage!?



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Autor: Paul Schär und Franz Bloch

Eingereicht: 12. November 1998


Nr.: 1998-235





1. Vorgeschichte

Am 11.12.1997 hat der Regierungsrat die Interpellation betr. "Strassenbrücke Aesch - Domach: nach wie vor eine Gefahr für Fussgänger/Innen und Velofahrer/Innen?" schriftlich beantwortet. Dabei räumt er ein, dass die Sicherheit der schwächeren Verkehrsteilnehmer auf der Brücke verbessert werden kann. Besonders bei grossem Verkehrsaufkommen, sind Fussgänger und Velofahrer gefährdet. Mit der Sanierung der Brücke im Jahre 1995 hat sich an dieser Situation nichts geändert. Die Regierung betont aber, dass Massnahmen zur Verbesserung der Verkehrssicherheit von der Gemeinde Aesch als Strasseneigentümerin getroffen werden müssen.




2. Veränderte Ausgangslage


2.1. In der Zwischenzeit steht fest, dass die SBB ein neues Perron auf der Ostseite des Bahnhofes planen.


Dabei muss durch bauliche Massnahmen das Überschreiten der Geleise verunmöglicht werden !!


Als Alternativen werden 3 Varianten in Betracht gezogen:


A. Benützung der bestehenden Brücke


B. Fussgängersteg über die Perrons oder in Ergänzung an die bestehende Brücke (Kostenaufwand < Fr. 500'000.--)


C. Unterführung (Kostenaufwand ca. 1,4 Mio)




2.2 In Bezug auf die Varianten "Fussgängersteg und Unterführung" hat die SBB mit der Gemeinde Aesch Gespräche geführt und zum Ausdruck gebracht, dass die Variante "Unterführung" nur mit Kostenbeteiligung von seiten der Gemeinde Aesch (+) zur Diskussion steht.




3. Lagebeurteilung


Unter Berücksichtigung des Sicherheitsaspektes sich die Variante "Unterführung" auf (Kinder / Mütter mit Kinderwagen / Behinderte / etc.)!




4. Kostenbeteiligung von seiten des Kantons?


Eine Kostenbeteiligung von seiten des Kantons drängt sich auf! Warum?:


- Neu zeichnet der Kanton für Investitionen im OeV verantwortlich!


- Die Gemeinden Aesch, Duggingen und die Rudolf-Steiner-Schule sind bereit, einen Beitrag zugunsten der "Unterführung" zu leisten!




5. Fragen an den Regierungsrat


5.1. Teilt der Regierungsrat unsere Auffassung, wonach mit einer Unterführung die Sicherheit am nachhaltigsten gewährleistet ist?




5.2. Ist der Regierungsrat bereit, auch einen Kostenbeitrag an eine Unterführung zu leisten, um den Aufwand der betreffenden Gemeinden und Rudolf-Steiner-Schule auf ein erträgliches Mass zu reduzieren?




Für eine schriftliche Beantwortung unserer Fragen innert nützlicher Frist danken wir zum voraus bestens.




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