v1990-018

Landrat / Parlament


Motion von Danilo Assolari: Einführung einer leistungsbezogenen Lohnkomponente und punktueller Besoldungsrevision



Geschäfte des Landrates || Hinweise und Erklärungen



Autor: Danilo Assolari, CVP (P. Geiser, A. Gschwind, M. Kamber, P. Kuhn)

Eingereicht: 29. Januar 1990


Nr.: 1990-018





In der Vorlage 89/304 stellt der Regierungsrat fest, dass der Kanton wegen der starren Ämterklassifikation mit der Privatwirtschaft nicht konkurrenzieren kann. Die vom Regierungsrat vorgeschlagene Wiedereinführung der Beteiligung des Kantons am Altersrückeinkauf zur Gewinnung besonders qualifizierter Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter kann nur als Symptombekämpfung im Einzelfall bezeichnet werden und löst das Problem nicht.

Um Staatsstellen für besonders qualifizierte Personen attraktiv zu gestalten, soll ein Teil der Entlöhnung auf der Leistung basieren. Es ist deshalb eine leistungsbezogene Lohnkomponente, die auf einem Qualifikationssystem beruht, einzuführen.


Im weitern ist die Entlöhnung des Staatspersonals mit der Privatwirtschaft für gleiche Funktion und Leistung zu vergleichen. Sollte in einzelnen Funktionen eine gravierende Schlechterstellung des Staatspersonals festgestellt werden, so soll durch eine punktuelle Besoldungsrevision, d.h. punkt. Anpassung der Ämterklassifikation, dieses Lohngefälle ausgeglichen werden.




Der Regierungsrat wird deshalb beauftragt:


1. Einführung einer leistungsbezogenen Lohnkomponente basierend auf einem Qualifikationssystem.


2. Überprüfung der Entlöhnung des Staatspersonals mit der Privatwirtschaft für gleiche Funktion und Leistung.


3. Falls in einzelnen Funktionen eine gravierende schlechtere Entlöhnung des Staatspersonals festgestellt wird, ist eine punktuelle Besoldungsrevision durchzuführen.


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